Der Tempel in Jerusalem (c) The Bible Miniseries, Mark Burnett & Roma Downey

Das Geheimnis der 70 Jahrwochen

Im Jahre 587 v. Chr. wurde die Stadt Jerusalem von den Babyloniern erobert, die Bevölkerung in die Gefangenschaft verschleppt und der jüdische Tempel zerstört. Zu den weggeführten Juden zählte ein Mann namens Daniel. Diesem erschien ein Engel Gottes und offenbarte ihm die Geheimnisse der kommenden Tage.

Rückkehr aus Babylon

Der Engel Gabriel kündigte Daniel im Voraus an, wann die Israeliten aus der Gefangenschaft zurückkehren und den Tempel Gottes in Jerusalem wieder errichten würden. Außerdem sprach er geheimnisvoll von einem "Gesalbten", der offensichtlich mit dem Wiederaufbau der Stadt in Verbindung stand:

"Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun. [...] So wisse und verstehe: Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten, vergehen 7 Wochen und 62 Wochen; Straßen und Gräben werden wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit. Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteil werden ..."
– Prophet Daniel, Kapitel 9,25-26, Schlachter Übersetzung

Aufgrund ihrer Sünden wurden die Israeliten ins babylonische Exil geführt. Dort blieben sie, bis die Perser die Herrschaft übernahmen und ihnen gewährten, nach Israel zurückzukehren. Vom Erlass des persischen Königs Artaxerxes, Jerusalem wieder aufzubauen, bis zum Auftreten des "Gesalbten" sollten also 69 (62+7) "Wochen" vergehen. Das hebräische Wort für "Gesalbter" lautet "Messias" und bezeichnet den Erlöser, auf den die Juden schon so lange warten. Was aber sind die ominösen "Wochen"?

Die Siebener-Einheiten

Das in manchen Bibelübersetzungen mit "Jahrwoche" oder nur "Woche" wiedergegebene Wort heißt im hebräischen Urtext sheva, d.h. Sieben. Es bezeichnet eine Siebenereinheit, also entweder Tage, Wochen oder auch Jahre. In unserem Zusammenhang kommen nur die Jahre in Frage. Also sind eine Jahrwoche so viel wie 7 Jahre, und die 69 Jahrwochen sind damit genau 483 Jahre.

Die Länge eines Jahres

Doch wie viele Tage hatte ein Jahr nach der damaligen Zeitrechnung? Wir können davon ausgehen, dass die prophetischen Jahre der Bibel 360 Tage dauern. Dies ergibt sich z.B. aus folgender Feststellung: Im prophetischen Buch der Offenbarung wird über die letzte Hälfte der 70. Jahrwoche gesprochen (also dreieinhalb Jahre). Dabei werden 42 Monate mit 1260 Tagen gleichgesetzt.[1] Folglich hat da ein Jahr von 12 Monaten genau 360 Tage. Zu diesem Ergebnis kommt nicht nur das letzte Buch der Bibel, sondern auch das Erste: In der Sintflut-Geschichte der Genesis finden sich die ältesten biblischen Datumsangaben. Die Zeit, in der die Sintflut die Erde bedeckte, wird mit 5 Monaten beziffert, nämlich vom "17. Tag des zweiten Monats"[2] bis zum "17. Tag des siebten Monats".[3] An einer anderen Stelle im Kontext wird die Länge der Flut mit 150 Tagen angegeben.[4] Auch hier wird also konsequent mit Monaten von 30 Tagen gerechnet.

Berechnung der Zeitspanne

Aufgrund dieser Überlegungen sind wir jetzt in der Lage, die 69 Jahrwochen mit 173.880 Tagen gleichzusetzen: 69 x 7 x 360 = 173.880 Tage. Der Erlass vom König Artaxerxes kam, gemäß den Angaben im Buch Nehemia, im Monat Nisan, im 20. Jahr seiner Regierung, heraus.[5] Artaxerxes regierte von 464-423 v. Chr. Er bestieg den Thron im Februar 464. De jure begann seine Herrschaft aber schon im Juli 465 (nach der Ermordung von Xerxes). Ab welchem Datum rechnete Nehemia? Als persischer Beamter rechnete er die Regierungszeit seines Herrn offensichtlich bereits ab Juli 465. Dies geht aus folgenden Tatsachen hervor: Nehemia Kapitel 1,1 und 2,1 zufolge fiel zunächst der Monat Kislew (November/Dezember) und erst danach der Monat Nisan (März/April) auf das 20. Regierungsjahr. Diese Angaben machen eindeutig klar, dass Nehemia das 1. Regierungsjahr seines Königs ab Juli 465 rechnete: Hätte Nehemia die Regierungszeit ab Februar 464 gerechnet, so wäre diese Monatsfolge nicht möglich gewesen. In diesem Fall wäre der Monat Nisan vor dem Monat Kislew gekommen. Die Zeitangabe in Nehemia Kapitel 2,1 müssen wir somit zwingend mit März/April 445 v. Chr. gleichsetzen.

Eintreffen der Prophezeiung

Auf welches Jahr kommen wir, wenn wir von 445 v. Chr. noch 173.880 Tage dazu rechnen? Dazu müssen wir die Tage zunächst einmal in Jahre des gregorianischen Kalenders umrechnen und alle vier Jahre ein Schaltjahr berücksichtigen: 173.880 Tage : 365,25 Tage = 476 Jahre. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass es kein Jahr Null gab. Auf das Jahr 1 v. Chr. folgte direkt das Jahr 1 n. Chr., daher muss noch 1 Jahr dazu addiert werden. Rechnen wir von 445 v. Chr. genau 477 Jahre dazu, kommen wir auf den Monat Nisan (März/April) des Jahres 32. n. Chr. In genau diesem Monat ritt Jesus von Nazareth auf einem Esel nach Jerusalem ein.[6] Er wurde dabei von der Volksmenge stürmisch als Messias-Fürst begrüßt.[7] Nur wenige Tage nach Jesu triumphalem Einzug in Jerusalem wurde er verraten und gekreuzigt wie geschrieben steht: "Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine Hilfe finden." Es heißt hier nur "nach den 62 Jahrwochen", aber nicht, wie viel danach. Die kurze Zeit zwischen Jesu Einzug in Jerusalem und seiner Kreuzigung fällt also nicht ins Gewicht. Damit ist eindeutig definiert, dass Jesus von Nazareth der von Gott versprochene Retter ist, und nicht irgendein anderer. Zusätzlich wird an dieser Prophezeiung die enorme Synchronität der einzelnen Bibelbücher sichtbar, was eine göttliche Inspiration der Bibel nahelegt.

Straßen und Befestigungsgräben

Ein etwas komplizierter Teil der Prophezeiung blieb bisher jedoch unberücksichtigt. Laut Gabriel sollen in Israel Straßen und Befestigungsgräben gebaut werden, und zwar im Drangsal der Zeiten, also unter großen militärischen und politischen Anstrengungen. Tatsächlich wurde der Wiederaufbau Jerusalems zu Nehemias Zeiten (ca. 140 Jahre nach der Prophezeiung) von ein paar mächtigen Leuten behindert:

"Und es geschah, als Sanballat und Tobija und die Araber, die Ammoniter und die Asdoditer hörten, dass die Wiederherstellung der Mauer von Jerusalem fortschritt und dass die Lücken sich zu schließen begannen, da wurden sie sehr zornig, und sie verschworen sich alle miteinander, dass sie kommen und gegen Jerusalem kämpfen und Verwirrung anrichten wollten."
– Buch Nehemia, Kapitel 4,1+2

Nach Aussage der Schlachter-Übersetzung (siehe ganz oben) werden die Straßen und Befestigungsgräben eine unbestimmte Zeit lang gebaut, während die 62 und die 7 Jahrwochen addiert werden müssen, um zum Zeitpunkt des Messias zu gelangen. Der hebräische Urtext ist an dieser Stelle jedoch nicht präzise. So haben beispielsweise Martin Luthers Übersetzung und die revidierte Elberfelder-Übersetzung aufgrund ihrer Interpunktion eine andere Aussage:

"So sollst du denn erkennen und verstehen: Von dem Zeitpunkt an, als das Wort erging, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis zu einem Gesalbten, einem Fürsten, sind es sieben Wochen. Und 62 Wochen lang werden Platz und Stadtgraben wiederhergestellt und gebaut sein, und zwar in der Bedrängnis der Zeiten. Und nach den 62 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und wird keine Hilfe finden."
– Prophet Daniel, Kapitel 9,25-26, Revidierte Elberfelder Übersetzung

Mit dieser Betonung hätte der Messias bereits 49 Jahre nach dem Erlass des Artaxerxes auftreten müssen, während Jerusalem anschließend noch 434 Jahre (62 Jahrwochen) bestehen bleibt, bis der Messias getötet und Jerusalem schließlich zerstört wird. Das erscheint widersprüchlich, denn so hätte der Messias mindestens 434 Jahre alt werden müssen, oder es hätte zwei "Messiasse" geben müssen. Beides klingt einigermaßen unlogisch. Es liegt also nahe, der Schlachter-Übersetzung zu folgen und die 7 und 62 Jahrwochen zu addieren, um den Zeitpunkt des Auftretens vom Messias zu erhalten.

Die 70. Jahrwoche

Viele Leute meinten bzw. meinen immer noch, dass Jesus versagt hätte, weil er gestorben ist und kein weltweites Friedensreich errichtet hat. Doch es war alles Teil des göttlichen Plans, dessen endgültige Erfüllung noch aussteht. Der Prophet Daniel hatte es angekündigt: "Er wird keine Hilfe finden." Es musste genau so kommen und nicht anders. Jesus musste schwach werden und schließlich sterben, um den Tod besiegen zu können. Die Kraft Gottes ist in den Schwachen mächtig[8] und das Reich Gottes ist (vorerst) nur ein geistiges Reich, keine politische Macht. Das hatte die Mehrheit des jüdischen Volkes nicht begriffen.

Bezüglich der 70. Jahrwoche gibt es unterschiedliche Interpretationen. Viele Christen glauben, dass Gottes Plan mit dem Volk Israel "eingefroren" ist, seit gewisse jüdische Parteien Jesu Tod gefordert haben und er von der römischen Besatzungsmacht schließlich ans Kreuz genagelt wurde. Die Zählung der Jahrwochen habe sozusagen seit Jesu Tod ausgesetzt. Das Volk Israel wurde nur wenige Jahrzehnte später in alle Welt zerstreut, als die Römer auch den zweiten jüdischen Tempel und mit ihm die ganze Stadt Jerusalem niederrissen. Erst am Ende dieses Zeitalters, an einem unbekannten Tag in der Zukunft, wird die 70. Jahrwoche anbrechen, die finalen sieben Jahre, die Gott mit seinem Volk Israel gehen wird. Was genau dann geschehen wird, ist eine andere Geschichte.


Verwendete Literatur

[1] Die Offenbarung nach Johannes, Kapitel 11,2-3
[2] 1. Buch Mose (Genesis) Kapitel 7,11
[3] 1. Buch Mose (Genesis) Kapitel 8,4
[4] 1. Buch Mose (Genesis) Kapitel 7,24
[5] Buch Nehemia, Kapitel 2,1
[6] Roger Liebi, "Jerusalem - Hindernis für den Weltfrieden", 1996, Schwengeler-Verlag
[7] Evangelium nach Matthäus, Kapitel 21,1-9
[8] 2. Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 12,9

Kommentar abgeben

Deine Daten


Dein Kommentar



Kommentare

Xan (www.lightwish.de)
Hallo Sebastian,

vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich habe diesen letzten Abschnitt tatsächlich etwas unpräzise formuliert und zu weit interpretiert. Habe das geändert.

liebe Grüße,
Xan
Geschrieben am 2. Mai 2016 um 17:34 Uhr
Sebastian
"Seitdem hat jeder Mensch die Gelegenheit, das ewige Leben zu erlangen, egal welcher Nationalität er angehört."

Das klingt so, als ob es Nichtjuden erst seit Christi Auftreten als Mensch möglich wäre, nicht in die Hölle zu kommen, d.h. 98% der Weltbevölkerung in den ersten 4.000 Jahren der Welt für die Hölle vorbestimmt waren. Das ist natürlich unbiblisch.

"Erst am Ende der Welt, wenn der Messias in all seiner Macht auf die Erde zurückkehren wird, bricht die 70. Jahrwoche an, die finalen sieben Jahre der Welt, die Gott mit seinem Volk Israel gehen wird."

Die 70. Jahrwoche bricht nicht mit der Rückkehr des Messias in Macht und Herrlichkeit an, sondern mit dem 7-jährigen Bund zwischen dem Tier aus dem Meer und Israel, der nach 3,5 Jahren gebrochen wird.

Und wenn der Messias wiederkommt, ist dies auch nicht das "Ende der Welt", die Welt besteht laut o.g. noch mindestens 1.007 Jahre, bevor sie zerstört und neugeschaffen wird. Die Rückkehr des Messias läutet nur eine neue biblische Zeitperiode ein.
Geschrieben am 2. Mai 2016 um 13:13 Uhr
ELI YAH
Liebe Brüder und Schwestern,

Auch wir streben nach dem, was dem Frieden und der gegenseitigen Erbauung dient. Denn das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.

Ich bin ganz Ihrer biblischen Meinung, dass nur Gott dem Vater der Tag und die Stunde bekannt war, als die Aussagen z.B in Mt 24:36; Markus 13:32 und Apg 1:7 gemacht wurden.

Leider missverstehen viele Christen das Wort GOTTES, indem sie Verse aus der Bibel, z.B. Apg 1:7, Mt 24:36 isoliert betrachten.

Folgende Fragen könnten diesen dabei behilflich sein, den ganzen Ratschluss Gottes zu ergründen.

Welche Aussage folgt Apg 1:7? Was steht in Apg 1:8? Was steht in Mt 24:37?

Was sagt die Bibel über das Kalenderjahr bzw. die Zeichen?

Wann wurde die Offenbarung von Jesus Christus an Johannes gegeben?

Was änderte sich, nachdem Christus seinen Platz zur Rechten Gottes eingenommen hatte?

Was änderte sich, nachdem Christus aufgestanden ist, um das Buch entgegenzunehmen oder das erste Siegel gebrochen wurde (Offb 5 und 6)?

Johannes 16:13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von ihm selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. (Siehe auch Joh 16:14-15)

Apostelgeschichte 1:8 sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird; und werdet meine Zeugen sein (...)

Offenbarung 19:10 (...) Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.

Amos 3:7 Denn der HErr HErr tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.

Wir wissen aus 1. Thessalonicher 5, dass der Tag des HERRN über die Kinder der Dunkelheit kommt wie ein Dieb in der Nacht.

1.Thessalonicher 5:1 Von den Zeiten aber und Zeitpunkten, liebe Brüder, ist nicht not, euch zu schreiben.

Die Kinder des Lichts, die im Heiligen Geist leben, werden die Zeichen erkennen (z. B. Matthäus 24) und IHM gehorchen (siehe Noah z. B. 1. Mose 6:13; 7:1,4).

1. Thessalonicher 5:4-5 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seid allzumal Kinder des Lichts und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.

*** [Werbung vom Moderator entfernt]
Geschrieben am 17. Dezember 2015 um 02:34 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
"Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." – Markus 13,32
Geschrieben am 2. Dezember 2015 um 18:47 Uhr
ELI YAH
Die 70 Wochen Prophezeiung in Daniel 9:24-27 kann wie folgt interpretiert werden:

Hintergrundinformation zur Ermittlung der Daten:

Das Land Israel wurde im Mittleren Osten im Jahr 1948 offiziell gegründet. Der Befehl hierzu wurde jedoch schon bei einer UN-Versammlung vor diesem Termin ausgegeben.
Im Juni 1945 wurde die Gründung der UNO besiegelt . Als der Tag der Vereinten Nationen gilt der 24. Oktober 1945. An diesem Tag trat die UN-Charta, die „Verfassung der Staatengemeinschaft“ endgültig in Kraft.

Noch im selben Jahr wurde die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), die UNESCO, der Internationaler Währungsfonds und die Weltbank gegründet.

Im Dezember 1946 bemühte sich die Generalversammlung um eine organisierte Rückführung der Flüchtlinge und der Vertriebenen aus dem Zweiten Weltkrieg .

Der UN Teilungs-Plan für Palästina wurde am 29.11.1947 von der UN Generalversammlung als Beschluss angenommen .

Daniel 9:24 Siebenzig Wochen (70 Wochenfeste siehe 3 Mose 23:15 = 70 Jahre) sind bestimmt (1947 CE +70 Jahre = Okt./Nov. 2017 CE) über dein Volk und über deine heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewähret und die Sünde zugesiegelt und die Missetat versöhnet und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung zugesiegelt und der Allerheiligste gesalbet werden.

Daniel 9:25 So wisse nun und merke: Von der Zeit (1947) an, so ausgehet der Befehl, dass Jerusalem soll wiederum gebauet werden, bis auf Christum (einen Gesalbten), den Fürsten, sind sieben Wochen (7 Jahre) und zweiundsechzig Wochen (1947 CE + 7 Jahre + 62 Jahre= 2016 CE) so werden die Gassen und Mauern wieder gebauet werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.

Daniel 9:26 Und nach den zweiundsechzig Wochen (Okt./Nov. 2016) wird Christus (2 Zeugen Christi) ausgerottet (Offb. 11:7) und nichts mehr sein. Und ein Volk des Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, dass es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird`s wüst bleiben.

Daniel 9:27 Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche (Okt./Nov. 2016 - Okt./Nov. 2017) lang. Und mitten in der Woche (Apr./Mai 2017) wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Gräuel der Verwüstung; und ist beschlossen, dass bis ans Ende über die Verwüstung triefen wird.


*** [Werbung vom Moderator entfernt]
Geschrieben am 2. Dezember 2015 um 02:24 Uhr