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[star]  Titel: Ein paar Worte zu den Zeugen Jehovas

[folder]  Kategorie: Theologie & Glaube

[time]  Letzte Änderung: 18.1.2014 um 08:40 Uhr

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Ein paar Worte zu den Zeugen Jehovas

Jeder kennt sie, fast jeder lacht über sie: Jehovas Zeugen, die unermüdlichen Verkündiger von Gottes Königreich, gemeinhin auch als gefährliche Sekte bekannt. Ich schreibe diese Zeilen, um einige Dinge klarzustellen und ins rechte Licht zu rücken.

Es ist noch nicht lange her, da hatte ich auf dieser Website einen Artikel, der gegen die Zeugen Jehovas wetterte, weil sie den Weg der Erlösung für sich allein pachten. Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich aufgrund ihrer scheinbar kuriosen Überzeugungen schlecht von ihnen dachte. Ich habe ihre Ansichten verworfen, ohne jemals ernsthaft darüber nachzudenken. Die öffentliche Berichterstattung und die Meinung der Menschen in meinem Bekanntenkreis hat dazu geführt, dass Jehovas Zeugen viel zu voreilig in der Schublade "vom Satan" gelandet sind. Ich bitte demütig um Vergebung.

Fakt ist: Ich habe viel Schlechtes über Zeugen Jehovas gehört. Angeblich würden sie Aussteiger terrorisieren, ihre Kinder schlagen, die Weltherrschaft anstreben, jeden Spaß im Leben verbieten, und das ist erst der Anfang. Ich weiß nicht, inwiefern solche Anschuldigungen berechtigt sind und will darüber kein Urteil fällen. Mit Sicherheit gibt es auch solche und solche Zeugen Jehovas. Aber eines weiß ich: Meine persönlichen Erfahrungen mit ihnen sind durchweg positiv. Sie sind zuverlässig, immer höflich, geduldig, humorvoll, hilfsbereit und haben ein enormes Wissen über die Heilige Schrift. Seit ich mich genauer mit ihrer Lehre befasse, habe ich mindestens drei wertvolle Dinge von ihnen gelernt:

1. – Das "Paradies" wird nicht im Himmel, sondern auf einer erneuerten Erde sein.
2. – Es gibt keine ewige Höllenqual, sondern die Toten sind schlicht und einfach tot.
3. – Im hebräischen bzw. griechischen Urtext der Bibel steckt weniger Dreieinigkeit als in so manch deutscher Übersetzung. Ich sage nicht, dass dieses Dogma falsch ist – nur, dass wir es mit Vorsicht genießen sollten und sehr genau hinschauen müssen, was die Bibel eigentlich sagt.

Klar kann ich das alles nach wie vor nicht mit Gewissheit sagen. Aber wenn ich die Bibel ohne die theologische Brille der Kirche lese, komme ich ehrlicherweise zu diesem Schluss. Im übrigen habe ich persönlich an den Zeugen Jehovas wesentlich weniger auszusetzen als an der katholischen Kirche.

Das bedeutet nun nicht, dass ich völlig mit den Zeugen Jehovas sympathisiere. Es gibt auch Aspekte ihrer Lehre, die ich nicht unterstützen möchte. Beispielsweise die Tatsache, dass sie den Weg der Erlösung mehr oder weniger für sich beanspruchen. Oder dass sie Teile der Heiligen Schrift nicht zeitgemäß anwenden, sondern wörtlich und im Kontext einer 2000 – 3000 Jahre alten Welt sehen. Manches sehen sie auch mit geradezu pharisäischer Strenge und Gesetzlichkeit. Das führt dazu, dass sie Bluttransfusionen ablehnen oder Geburtstage nicht feiern. Aber wer weiß? Vielleicht liegen sie auch damit gar nicht so falsch.

So ist das nun mal: Jede christliche Vereinigung hat Stärken und Schwächen. Die einen legen mehr Wert auf die Taufe, die anderen weniger. Die einen schweben geradezu im heiligen Geist, die anderen sitzen ruhig da und studieren die Bibel. Wieder andere halten ihre Gottesdienste in protzigen Kirchengemäuern, andere beim BurgerKing. Man kann immer auf beiden Seiten vom Pferd fallen. Liebe Christen, lernt von den anderen christlichen Glaubensrichtungen, statt sie zu verlachen! Der Apostel Paulus gibt dazu eine wirklich simple Anleitung: "Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt." (1. Thessalonicher 5,21+22) Wer Jesus Christus als Sohn Gottes anerkennt, ihm nachfolgt und glaubt, dass er aus den Toten auferstanden ist, darf sich "Christ" nennen. Das sollte uns vereinen, alles andere sind – streng genommen – Detailfragen.

"Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb böse Geister in deinem Namen aus, und wir verboten`s ihm, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus aber sprach: Ihr sollt`s ihm nicht verbieten. Denn niemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt deshalb, weil ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unvergolten bleiben."
– Markus 9,38-41

Und das sage ich allen: Wenn das nächste Mal die freundlichen Bibelforscher an eurer Tür klingeln, seid höflich und hört euch wenigstens an, was sie zu sagen haben. Vielleicht bittet ihr sie sogar auf einen Kaffee herein. Ihr müsst ihre Lehre nicht annehmen. Möglicherweise liegen sie mit ihrer Überzeugung auch völlig daneben. Aber wehe denen, die über Zeugen Jehovas lachen, ohne ihnen wenigstens einmal ernsthaft zugehört zu haben.

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Kommentare

Jesus Christus
Der Mensch ist zwar der letzte Schrei, aber nicht das letzte Wort der Schöpfung.
Geschrieben am 14. April 2016 um 23:25 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
Lieber karlo,

was du da sagst, ist schlicht und ergreifend falsch. Bitte informiere ich in Zukunft besser, bevor du solche Urteile fällst.

Jehovas Zeugen glauben, dass Jesus der einzige Sohn Gottes ist und dass er der einzige Erlöser ist. Überzeug dich selbst auf ihrer offiziellen Website:

http://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/sind-zeugen-jehovas-christen/

Sie glauben jedoch nicht an die Dreieinigkeit, also dass Jesus mit JHWH identisch ist. Und das habe ich auch nicht als explizite Lehre, sondern nur impliziert in der Bibel gefunden.
Geschrieben am 9. September 2014 um 20:08 Uhr
karlo
Die Zeugen Jehovas lehnen JESUS CHRISTUS als Erlöser und Sohn GOTTES ab und darum ist ihre Lehre falsch.
Geschrieben am 9. September 2014 um 07:33 Uhr
Stephan Dreber
Das ist ein Bild!
Sie machen mir Spaß, Thomas! Glauben Sie ernsthaft, daß der Schöpfer des Alls auf einem Thron sitzt? Und neben ihm sein Sohn steht? Als zweite Gottheit seit Ewigkeit neben dem einzigen Gott? Zur Rechten Gottes heißt stellvertretend für Ihn.
Was Johannes da in seiner Vision sieht, ist eine sinnbildliche Vision, eine Übersetzung einer geistigen Realität in die Bildsprache und Verständnisebene des Menschen.
Bleiben Sie lieber beim Original, bei Jesus: "Wer mich sieht, sieht den Vater".
Gruß, Stephan
Geschrieben am 22. April 2014 um 16:25 Uhr
thomas
Und Jesus sitzt zu rechten Gottes,also neben sich selber. Es gibt keine drei Personen in Einer!
http://www.truthortradition.com/german/modules.php?name=News&file=article&sid=27
Geschrieben am 21. April 2014 um 22:31 Uhr
Stephan Dreber
Ich versuch`s nochmal, und es geht mir hier nicht um eine Meinungsäußerung, wie Xan vermutet, sondern um eine Klärung, die ich für entscheidend für den christlichen Glauben halte. Es betrifft die Person Christi und seinen Anspruch.
Lieber Thomas,
Sie haben sich viel Mühe gegeben mich davon zu überzeugen, daß die Trinitätslehre gegen die
Bibel formuliert wurde, und haben einige unbedeutende Autoren mit einem Wust an angeblichen Argumenten gegen die Göttlichkeit Jesu zitiert, die alle am Problem vorbei argumentieren. Es hat niemand behauptet, daß die Trinitätslehre schon in der Bibel des Alten und Neuen Testaments als solche formuliert wurde. Aber das, was sie behauptet, steht darin: „Wer mich sieht, sieht den Vater“ heißt nun mal eindeutig, daß Jesus der menschgewordene Gott ist, der „Sohn Gottes“. Gott selbst als Vater von Jesus kann kein Mensch sehen. Erst als er sein Wesen in einem Menschen Gestalt werden ließ, war er zu sehen und damit natürlich - als Mensch - nicht mehr im „Vollbesitz“ seines Wesens!
Wenn Jesus wie jeder andere Prophet vor ihm nur ein besonders gläubiger, vom Geist erfüllter Mensch war, wie konnte er dann den Anspruch aufstellen, daß er der einzige Weg zum Vater sei? „Wer mich sieht, sieht den Vater“- dazu nehmen Sie einfach nicht Stellung! Denken Sie auch an die Situation, in der Jesus den Pharisäern die wichtige Frage stellt, wofür sie den Messias halten:
Jesus fragt sie: "Was haltet ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagten zu ihm: Davids. Er spricht zu ihnen: Wie nennt David ihn denn im Geiste Herr, indem er sagt: `Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze Dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße?´ Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, noch wagte jemand von dem Tag an, ihn weiter zu befragen." (Matth.22, 41-46)
Der Schlüssel zum Verständnis ist die Gottessohnschaft Jesus`, die die Pharisäer natürlich nicht anerkannten; denn Jesus existierte als von Gott herkommend schon vor David, andererseits wurde er in seiner Menschwerdung erst zum fernen Nachkommen Davids. Wenn also Jesus als Prophet nur ein einfacher Mensch war - wer soll denn da neben Gott als sein „Sohn“ von Anbeginn existiert haben? Mit wem hat Gott ihn denn gezeugt, wenn da zwei im Himmel waren? Überlegen Sie mal, was dabei herauskommt, wenn Sie Jesus von Gott verschieden postulieren? Jedenfalls kein Monotheismus!
Wenn es bei Johannes heißt, er sehe Gottes Thron und darauf einen, der „wie Jaspis und Karneol“ aussah (Off. 4,3), dann drückt das in einem Bild aus, wie unbeschreiblich leuchtend und großartig Gott ist, nicht daß da eine für Menschen sichtbare Gestalt sitzt!, denn Gott ist nicht sichtbar. Stattdessen ist zu sehen ein Lamm vor dem Thron, „der Sproß aus der Wurzel Davids; er kann das Buch und seine sieben Siegel öffnen“ (Bild für Jesus, Off. 5,5). Also die Aufgabe lösen. „Vor oder neben dem Thron“ heißt dann stellvertretend, mehr nicht: „Wer mich sieht, sieht den Vater“
Mit der Trinitätslehre bleibt Gott der alleinige Gott – allerdings in den uns bekannt gewordenen drei Offenbarungsweisen: Als Gottvater im Himmel, als Mensch gewordener Gott auf Erden mit natürlich reduzierten Fähigkeiten und in Abhängigkeit vom Vater, und als der sich auf alle seine Gläubigen ergießende Heilige Geist, in dem er sein Wesen in dieser Welt wirken läßt – wie der Wind, der die Blätter in Bewegung bringt, ohne selbst erkennbar zu sein. Gott bewegt diese Menschen von ihm Zeugnis abzulegen.
Das ist nicht ein geteilter Gott, wie Sie der Trinitätslehre unterstellen, sondern der sich uns differenziert mitteilende Gott. Dieser Heilige Geist, der vom Vater und vom Sohne ausgeht, den der Sohn in seinem Namen aussendet, wenn er wieder mit Gottvater vereint ist, ist auch von Gott! In allen drei Weisen „erfahren“ wir Gott.
Ich gebe zu, daß das alles nicht leicht zu verstehen ist. Aber was Sie anbieten, ist nicht nur nicht weniger schwer zu verstehen, sondern m. E. sogar gegen die Schrift und Alleinherrschaft Gottes, weil es neben Gott nun tatsächlich einen im Himmel existierenden Sohn Gottes als zweite Gottheit etabliert. Mit dem Trinitätsglauben wäre das nicht passiert!
Geschrieben am 21. April 2014 um 16:21 Uhr
Thomas
http://www.monotheismus.ch//download/Kommentar_Pflaum_Ist_Jesus_Christus_Gott.pdf
Geschrieben am 17. April 2014 um 00:00 Uhr
Thomas
http://www.monotheismus.ch/index.php/artikel/kommentare/234-liebi-vorsicht-antichristen
Geschrieben am 16. April 2014 um 23:48 Uhr
Stephan Dreber
Die klaren biblischen Aussagen habe ich Ihnen ja genannt; nur wollen Sie die ja nicht anerkennen. Lassen wir das jetzt. Es hat keinen Sinn.
Geschrieben am 4. April 2014 um 22:57 Uhr
Thomas
Ich bin kein ZJ und war es auch nie und erregt bin ich auch nicht. Wenn wir jetzt noch die
Dimensionen wechseln wollen ,sind wir schon fast in der Esoterik.Es geht hier um klare
biblische Aussagen ,die einen angeblichen, dreigeteilten Gott belegen, diese befinden sich
vieleicht noch in einer anderen Dimension - jedenfalls nicht in der Heiligen Schrift. Im übrigen
gibt es jede Menge Christen auf dem Erdboden, die eine Trinität ablehnen und da brauchen
wir gar nicht mit der Sektenkeule kommen. Auch christliche Konfessionen,kann ich nicht
als Beweis werten, weil gerade diese Ausführungen,in Form der Großkirchen, des Christentums viel Schaden angerichtet
haben,in den letzten 1000 Jahren.
Geschrieben am 4. April 2014 um 00:42 Uhr
Stephan Dreber
Lieber Thomas,
warum so erregt und gleich den Satan bemüht? Ich nehme an, Sie sind Zeuge Jehovahs. Die nennen sich doch "Bibelforscher"! Wenn Sie also Bibelforscher sind, dann bitte zur Sache und die von mir aufgezeigten Bibelstellen, die ziemlich eindeutig sind, widerlegen! Aber bitte nicht mit ihrem "gesunden Menschenverstand", sondern Logik. Da Sie mit Bibelstellen nicht reagieren, gehe ich einmal auf Ihre Hubschrauber-Logik ein. Ein logischer Fehlgriff, geistige Wirklichkeiten mit Geräten zu vergleichen, die von Menschen hergestellt wurden. Was mit meinem Hinweis auf die Quantenmechanik gesagt wurde, haben Sie nicht verstanden. Es geht darum, daß Wirklichkeiten nicht immer sofort erkannt werden, und daß es ein logischer Fehlschluß ist, aus der Nichterkennung eine Nichtexistenz zu schließen. Die meisten Menschen erkennen nur nicht, daß Gott sich eine Zeitlang als Jesus in menschlicher Gestalt offenbart hat, menschliche Natur angenommen hat - und dazu gehört nun einmal der Tod - und danach wieder "zu sich zurück" kam, bevor er sich in einer wieder anderen Erscheinungsform als Heiliger Geist auf die an ihn Glaubenden - auf alle gleichzeitig - niederkam. Thomas hat das nur vage erkannt, als er sagte "Mein Herr und mein Gott". Johannes hat das verstanden, als er am Beginn seines Evangeliums formulierte, daß Jesus das Wort Gottes war und vor aller Zeit schon mit ihm identisch zu sehen ist. Es gibt überhaupt keinen Zweifel mehr an Jesus` Göttlichkeit und der darauf formulierten Dreieinigkeit Gottes, das heißt seiner Fähigkeit sich dreifach zu offenbaren.
Da sind sich alle christlichen Konfessionen einig. Ein paar Sekten sehen das natürlich anders.

Mein Beispiel mit den verschiedenen Sichtweisen, wenn man die Dimensionen wechselt, haben
Sie auch nicht verstanden: Drei können durchaus eins seien - und damit sind nicht drei verschiedene gemeint, die sich nur besonders gut verstehen.
Daß Jesus zu Gott betet, ist auch kein Selbstgespräch, sondern er betet aus seiner niederen Dimension zu seiner Herkunftsdimension. Am Kreuz stirbt nicht Gott, sondern Gottes Menschwerdung in Jesus. Aber er zeigt sich danach noch verschiedene Male seinen Jüngern um ihnen zu sagen, daß er auferstanden ist und den Tod besiegt hat. Und daß er zurück geht zum Vater, um danach als Heiliger Geist in der dritten Erscheinungsform, die gleichzeitig alle erreicht, wieder da zu sein.
Lesen Sie die Bibel noch ein achtes Mal, aber dann unvoreingenommen. Es gibt sehr viele Stellen, die bestätigen, was ich hier geschrieben habe.
Geschrieben am 3. April 2014 um 21:56 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
Liebe Leute, wenn es jetzt nur noch darum geht, den anderen von der eigenen Meinung zu überzeugen, dann lasst es einfach sein...

Dafür ist das hier weder der richtige Ort noch die richtige Herangehensweise.
Ich kann euch schon jetzt sagen, dass das zu nichts führen wird.

Aber das wäre jetzt ein guter Augenblick, zu lernen, die Meinung von Andersdenkenden auch einfach mal stehen lassen zu können ;-)
Geschrieben am 3. April 2014 um 21:31 Uhr
Thomas
Weil es also vor zweitausend Jahren keinen Hubschrauber gab und dieser auch nicht, in der
Bibel beschrieben wird ,aber heute trotzdem exestiert ,kann ich daraus ableiten, das die
Dreieinigkeit erst später endeckt wurde.Quantenmechanik interessiert mich nicht,wenn Gott
das Thema für wichtig halten würde, wäre es darin beschrieben. Da aber Gott eine neue Erde
schaffen wird scheint die Quantenmechanik,darin keine entscheidente Rolle zu spielen.
Argumente gegen eine Trinität,im Sinne das Gott und Jesus eine Person sind ,wurden
schon im Überfluß,durch Links erbracht. Wissen sie was Satan zu Jesus gesagt hätte,
wenn es Gott gewesen wäre, er hätte gesagt :" Da dir alles möglich ist, besteht die Möglichkeit,
das du alles Leid an deinem Körper gar nicht spürst". Keine Lebewesen hätte den Gegenbeweis
erbringen können. Aber Satan wußte genau das Jesus nicht Gott ist ,sondern er kannte Jesus
aus dem Himmel. Selbst Satan ist nicht so blöd,als das er nicht wüßte ,das man Gott nicht
versuchen kann, denn ein allmächtiger Gott macht keine Fehler. Und falls Jesus gesündigt hätte,
dann wäre nach der Trinität, das Universum wohl Führerlos, denn dann hätte Gott sich ja selbst
aufgrund seiner Sünde, zum Tod verurteilen müßen. Die Trinität ist blanker Schwachsinn, mit
Sicherheit kommt sie aus der Feder des Satans.
Geschrieben am 3. April 2014 um 15:15 Uhr
Stephan Dreber
Lieber Thomas,
wie wär`s denn mal mit irgendeinem Argument? Einer Bibelstelle, aus der zweifelsfrei hervorgeht, daß Jesus nicht der menschgewordene Gott ist?
Hier irgendetwas zu behaupten, immer wieder das gleiche Mantra, in der Bibel sei der Begriff Dreieinigkeit nicht nachweisbar, bringt rein gar nichts. Das können die Buddhisten mit ihrer Gebetsmühlentechnik besser: sich langsam in Trance versetzen und dann daran glauben.
Hier sind Bibelstellen und Nachdenken gefragt, Beweisführungen, logische Schlüsse!
Das Argument, es stünde nicht in der Bibel und sei erst in späteren Jahrhunderten formuliert worden, ist kein Argument; denn auch über die erst im 20. Jahrhundert erkannte Quantenmechanik steht noch nichts in der Bibel, und trotzdem war sie schon vor 2000 Jahren gültig, obwohl das noch keiner wußte. Sie eine physikalische Realität, die heute kein Physiker mehr bezweifeln kann, weil sie sich in Anwendungen bestätigt hat.
Die Physik ist übrigens sehr hilfreich für das Verständnis der Trinität. Nehmen wir als Gleichnis eine Kugel: in der 2. Dimension ist sie nur als Scheibe sichtbar, denn das räumliche Sehen ist erst in der dritten Dimension möglich. In der vierten, der Zeitdimension, ist sie sogar als bewegte erkennbar, wenn sie die Position wechselt.
Drei verschiedene Seinsweisen hat dieser eine Körper aber nur in unserer Wahrnehmung. Er bleibt immer der gleiche, erweckt bei uns aber den Eindruck, daß es drei verschiedene seien - eine Scheibe, eine ruhende ("tote") Kugel, eine sich bewegende ("lebende") Kugel. So ist es analog auch mit Gottes verschiedenen Erscheinungsweisen - dahinter steht immer derselbe Gott! Wir sehen und denken 1,2,3, aber es ist immer derselbe, also 1 = 3.
Das hat der zuerst ungläubig und kritische Thomas, als Jesus ihm erschien, sofort erkannt: "Mein Herr und mein Gott!" ist echt gemeint. Sie heißen doch auch Thomas!
Geschrieben am 30. März 2014 um 01:31 Uhr
Thomas
Eine Sekte verbreitet Irrlehren , behauptet sie haben die einzige richtige Lehre und Gott hat sie
auserwählt um die richtige Lehre zu verbreiten. Somit ist wohl die katholische Kirche und die
Lutherhkirche die größte Sekte. Von den Handlungen, der Kirchen,in den letzten vierhundert Jahren wollen,wir gar nicht erst anfangen.
Geschrieben am 29. März 2014 um 18:52 Uhr
Stephan Dreber
an Thomas:
Gott hat die Fähigkeit, so lehrt es die Bibel, sich auf verschiedene Weise zu offenbaren. In Jesus hat er sich menschliche Gestalt gegeben, von Anfang an alles mitgemacht, was Menschen bis zum Tod passieren kann, vor allem Leiden und Tod. Anders als durch Auferstehung ist den Menschen nun einmal Jesus` Göttlichkeit und seine Macht nicht klarzumachen.
Deshalb sagt der ungläubige Thomas auch "Mein Herr und mein Gott!" (Joh., 20, 28) Wenn es nur um Gottes Charakter geht, ist das ein ziemlich hohler Spruch. Auch die von mir angeführte Stelle (Joh. 14, 9) ist eindeutige Identifikation von MICH und VATER.
"Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben" kann nur Gott von sich behaupten!
"Ich werde bei euch sein, alle Tage bis ans Ende der Welt!" (Matth. 28, 20) - die Identifikation mit dem Heiligen Geist.
Joh. 1, 1-3 sollte Ihnen bekannt sein: Identifikation des Wortes Gottes (Jesus, Sohn Gottes gemeint) mit Gott selbst.
Jesus war immer von Anfang an bei Gott, wie vielfach der Bibel zu entnehmen ist. Wenn er nicht eine Seinsweise oder Erscheinungsform Gottes ist/war, müßte man annehmen, daß der von Ewigkeit her bei Gott seiende Christus schon im Himmel eine zweite Person war - also ein Doppelgott, den Sie ja wohl nicht mögen. Und wenn er nur ein Produkt Gottes im Himmel war, getrennt von ihm - mit wem hätte Gott ihn zeugen sollen?
Es ergibt einfach keinen Sinn, sich hier mit dem gesunden Menschenverstand Stzellen zusammenzusuchen, die einem gefallen. Das ist die Technik der Sektierer: Sie machen sich ein einfaches Bild mit passenden Bibelstellen, und damit gelingt es ihnen immer wieder die Angesprochenen einzuwickeln, wenn sie ihnen zusätzlich noch das Feindbild der Großkirchen präsentieren, an denen immer was Schlechtes zu finden ist, und sie können dann sagen: Wir sind die Guten, wir haben alles erkannt.
Das Trinitätsdogma eignet sich dazu hervorragend, denn welcher Schlaumeier wird nicht sofort einsehen, daß drei nicht gleich eins sein können?
Geschrieben am 28. März 2014 um 21:51 Uhr
thomas
Dieses Argument ist ja geradezu lächerlich. Ich will überhaupt nicht in den Urtext gehen und\r\neine bessere Übersetzung wählen,sondern ich sage einfach nur ,selbsverständlich spiegelt\r\nJesus den Charakter Gottes wieder. Gott kann nicht sterben,er spricht auch nicht zu sich selbst\r\nund er brauch sich wenn er es will ,auch keine Legion Engel zur Hilfe holen. Desweiteren wird\r\nnie ein Mensch den Gott des Universums gebähren. Was sich alles an Irrlehren in den Kirchen\r\ndurchgesetzt hat,darüber möchte ich jetzt auch keine 10 Seiten Schreiben.Die meisten Christen\r\nlesen in ihrem Leben die Bibel nicht ein einziges mal durch,sondern kauen Jahrhunderte alte\r\ntheologische Ausführungen nach. Das ist ja der Grund ,für die vielen Sekten und die Irrlehren\r\nder Volkskirchen. Die Bibel ,das Wort Gottes, kennt keinen dreigeteilten Gott.
Geschrieben am 28. März 2014 um 16:33 Uhr
Stephan Dreber
"Wenn Jemand, die Bibel 7 mal in einem Stück" durchlesen mußte, schließe ich daraus, daß er gewaltige Probleme mit dem Textverständnis haben mußte.

Ich kann das verstehen, wenn ich den Aufwand an Textsuche und Geschichtsforschung sehe, der hier von einigen Link-Autoren betrieben wurde, um die Trinitätslehre zu widerlegen, nur weil sie nicht schon von den Aposteln fertig formuliert vorlag.
Eine einzige Bibelstelle würde schon reichen, die Gegner der Trinität zu widerlegen und die Lehre als biblisch zu bestätigen, aber die wird permanent unterschlagen, weil sie so eindeutig ist, die Frage des Petrus an Jesus: "Zeig uns den Vater!" Jesus: "So lange bin ich schon bei euch und du sagst: Zeig uns den Vater? Wer mich sieht, sieht den Vater!" (Joh. 14, 9).

Gebt`s auf Jungs oder Mädels!
Nicht ohne Grund hat sich die Trinitätslehre in der christlichen Kirche durchgesetzt.
Geschrieben am 28. März 2014 um 14:37 Uhr
Thomas
Wenn Jemand, die Bibel 7 mal in einem Stück durchgelesen hat, desweiteren noch unzählige male
zu allen Themen ,in Teilstücken ,zu allen bekannten Kirchen,Freikirchen und christlichen Sekten-
lehren,durchforscht hat, so kann man diesem Christen mit Sicherheit ,kein Anfängerniveau unterstellen. Mit der Trinität und den exestierenden theologischen Ausführungen, darüber, habe
ich mich auseinandergesetzt. Für meine Person, ist somit entgültig klar ,die Bibel lehrt keine Trinität
und sie ist auch völlig unlogisch. Sie endscheidet aber mit Sicherheit nicht, über die ewige
Verdammnis, wie manche Christen lehren. Im übrigen,gibt es noch viele andere bekannte
theologische Behauptungen,die man nicht in der Bibel findet.
Geschrieben am 11. März 2014 um 01:43 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
... Und so dauert die Jahrtausende alte Diskussion an. Ich hab nur das Gefühl, es hat keinen Sinn, so lange wir uns nicht über konkrete Bibelstellen unterhalten. Und täten wir es, würden wir schnell herausfinden, dass es zu jeder einzelnen Bibelstelle für beide Sichtweisen genug Argumente gibt.

Meiner Erfahrung nach hängt alles davon ab, mit welcher vorgefassten Meinung man an die Sache heran geht. Jemand, der trinitarisch erzogen/gelehrt wurde, wird durchaus massig Hinweise auf die Trinität finden. Aber würde jemand, der noch nie etwas von der Trinität gehört hat, durch bloßes Bibelstudium auf die Trinität stoßen? Nein, und Thomas ist ein lebender Beweis dafür. Die umgekehrte Beweisführung ist da schon schwerer! Ich jedenfalls kenne niemanden, der wirklich unvoreingenommen die Bibel gelesen hat und darin die Trinität fand. Aber in einem so "kirchlichen" Land unvoreingenommen zu sein, ist auch nicht leicht ...

Und Sebastian, genau deshalb solltest du Thomas` Sichtweise nicht so leichtfertig und herablassend als "Anfängerniveau" abtun.
Geschrieben am 10. März 2014 um 22:48 Uhr
Thomas
Sebastian, du bringst hier nur leere Worthülsen. Was nun der Vogel und der Salafistenislam,
mit biblischen Fakten zu tun hat,erschließt sich mir nicht. Die Bibel lehrt keine drei Personen
in Einer und der Allmächtige Gott JAHWE, kann auch nicht am Kreuz gestorben sein,dies mußte
schon sein Sohn Jesus Christus machen.

"Und Christus hätte sie sofort korrigiert, wenn sie im Unrecht gewesen wären - hat Er aber nicht."

Wenn Jesus alle Irrlehren aufgedeckt hätte ,wäre er heute noch auf der Erde. Mit so einer
Auffassung,kann man ja alles irgendwie ableiten.Das ist keine ojektive Herangehensweise.

http://www.gtodoroff.de/dreiei.htm#L%C3%BCge%20dreieiniger%20Gott
Geschrieben am 9. März 2014 um 18:43 Uhr
Sebastian
Wow, toller Link. Ein paar Bibelstellen, die belegen, dass Vater und Sohn unterschiedliche Personen sind (als ob die Trinität das leugnen würde...), oder dass der Sohn zum Vater betet (Vermischen von Menschensohn und Gottessohn), um die Göttlichkeit Jesu zu "widerlegen". Wie gesagt, das ist alles noch auf Anfängerniveau, Pierre Vogel und ähnliche "Theologen" argumentieren auch nicht anders. Gnostisches Philosophieren halt. Wer Christus als ein wie auch immer geartetes, nichtgöttliches Engelwesen sieht, hat Ihn nicht erkannt. Die Juden, die die Schrift auswendig kannten, haben Seinen Anspruch auf Anhieb erkannt, wenn auch abgelehnt. Und Christus hätte sie sofort korrigiert, wenn sie im Unrecht gewesen wären - hat Er aber nicht. Er bezieht zigfach Namen, Titel und Eigenschaften von JHWH, die im AT vorgestellt werden, auf sich, Er verweist auf sich, wenn ein Jünger von ihm nach Gott fragt, Er lässt sich als Gott bezeichnen und anbeten, Er stellt sich als der Erste und der Letzte vor, Er wird von Johannes als Schöpfer von allem vorgestellt, Er ist eines mit dem Vater, Er sandte die Propheten des AT aus, JHWH spricht davon, von Juden durchstochen worden zu sein, und so weiter, und so fort.
Geschrieben am 9. März 2014 um 16:58 Uhr
Thomas
Sebastian ,hiermit gebe ich dir, mit Hilfe des Links , die Möglichkeit, über alte falsche Kirchenlehre nachzudenken.

http://www.demmin-aufwachen.de/2014/01/28/warum-die-trinit%C3%A4t-eine-l%C3%BCge-ist/
Geschrieben am 7. März 2014 um 22:45 Uhr
Sebastian
Habe ich die Bibelstellen, die du angeführt hast, übersehen?

Nichts als logische Gedankenspielereien (Hat Jesus zu sich selbst gebetet?), die erstens Dinge durcheinanderbringen (Gott weiterhin als eine "Person" voraussetzen und nicht die Personen, die in der Bibel auftreten, auseinanderhalten - dasselbe gilt für die Person Jesu und Seine Naturen), und auch, sobald wir über Gottes Seinsweise (!) reden und irgend etwas nicht sofort mit dem menschlichen Verstand vollständig zu erfassen ist, folgern, dass Gott ja nicht so sein könne, denn schließlich könne er den menschlichen Verstand nicht übersteigen. Absurd.

Aber Bibelstellen können wir gerne auch mal ins Spiel bringen. In Johannes 19,37 verweist die Bibel vom durchstochenen Christus auf Sacharja 12, da dieser Umstand dort schon prophezeit wurde. Wer spricht in Sacharja 12 und welche Eigenschaften besitzt der Sprecher?
Geschrieben am 7. März 2014 um 00:50 Uhr
Thomas
Ja Sebastian, jetzt wurde von dir hier einiges geschrieben, aber nichts durch das Wort Gottesrnbelegt. Alte Meinungen von Theologen wiedergeben, kann nicht als biblischer Beweis gewertetrnwerden. Die Bibel lehrt keine Trinität und sie ist eine menschliche Erfindung, biblisch nichtrnbelegbar und auch völlig unlogisch. Deine angeblichen Grundlagen ,sind eben nichts alsrnBehauptungen von Schriftgelehrten ,die Lehren vor sich herschieben ,ohne biblischen Hintergrund.rnMeine Basis ist eben die Bibel und keine theologische Ausführung.
Geschrieben am 6. März 2014 um 23:13 Uhr
Sebastian
Gott-Vater hat nicht im AT mit Mose gssprochen, das war immer Gott-Sohn. Wenn im NT von "Gott" die Rede ist, ist meistens der Vater gemeint, und über den ist gesagt, dass ihn niemals jemand gesehen hat. Den JHWH des AT haben aber mehrere Menschen gesehen, dies war immer der Sohn in einer der ersten "Erniedrigungsstufen". Christus beklagt im NT auch, dass viele Propheten, die er ausgesandt hatte, getötet wurden.

"Das Gott gestorben ist, stellt für mich eine absolute Absurdität da"

Für mich auch. Lehrt die Trinität ja auch nicht. Dir fehlen Basics. Auch so Argumente wie "Hat dann Gott zu sich selber gebetet?" erinnern mich an Fragen von Muslimen, die keinen Schimmer biblischer Lehre haben, geschweige denn, ein gründliches Studium derselben. Das sind so menschlich-logische Fragen, die im ersten Moment auftauchen. Wie man "jahrelanges Studium" betrieben haben will, aber nicht mal über Grundlagen informiert ist, ist mir schleierhaft. Man muss immer zwischen dem Menschen Christus und Ihm als Gott unterscheiden. U.a. deshalb gibt es auch verschiedene Evangelien. Wie gesagt, das sind Basics.
Geschrieben am 6. März 2014 um 22:52 Uhr
Thomas
Das sehe ich genauso. Ich habe Zeugen Jehovas oft in meine Wohnung eingeladen und
mit ihnen ein Teechen getrunken. Viele gute theologische Gespräche habe ich mit ihne
geführt,allerdings kannte ich die Bibel zu diesem Zeitpunkt sehr gut. Ich habe mich ihnen
nicht angeschlossen,weil sie in einigen Bereichen eine Gesetzlichkeit lehren, die mit dem
Zeugnis der Heiligen Schrift nicht zu vereinbaren ist,desweiteren ist niemand auf dieser Erde
berechtigt ,die 144000 der Offenbarung auszuwählen ,oder die große Volksmenge die aus
der Drangsal kommt. Beeindruckend ist der Missionseifer ,der eine absolute biblische Grundlage
hat ,hier können sich viele Freikirchen eine Scheibe abschneiden. Baptisten,Methodisten und
die Brüdergemeinden zusammen ,haben nicht soviel Gläubige produziert ,wie die Zeugen Jehovas.
Ich habe vor 22 Jahren angefangen die Bibel zu studieren ,allein ohne vorgefasste Meinung, auf
eine Dreieinigkeit bin ich nicht gestossen, auch das alle Ungläubigen für immer in der Hölle
schmorren ,habe ich in der Bibel nicht gefunden. Das Gott gestorben ist, stellt für mich eine
absolute Absurdität da, genauso das Gott in der Person von Jesus, zu sich selber gebetet hat,
ist nun nicht nach vollziehbar. Desweitern bittet Jesus ,sich selber am Kreuz ,seinen Peinigern
und Israel zu vergeben,um 70 nach Christi wird Jerusalem aber vom römischen Titus platt gemacht. Also erhört Gott seine eigenen Gebete nicht,was für ein Schwachsinn. Jesus Christus
ist Gottes Sohn und unser Erlöser ,aber JAHWE kann er nicht sein.

http://imdienstegottes.com/include.php?path=content/articles.php&contentid=273&PHPKITSID=b3c7e9bd59ee5f69115454cd1ed40433

Maranatha

Thomas
Geschrieben am 23. Januar 2014 um 14:30 Uhr
Andreas
Lieber Xan und Lieber Sebastian,\r\n\r\ndas eigentliche Thema waren ja die Lehren der Zeugen Jehovas.Dazu gehört auch die Ablehnung der Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit bzw. die Trinitätslehre von einen Gott in drei Personen (Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. \r\nIch habe lange gebraucht um zu verstehen, dass Christus nicht Gott der Vater ist. Gleichwohl wird er von Thomas nach seiner Auferstehung als Gott und Herr bezeichnet.\r\nAus dem Studium der Bibel durfte ich klar erkennen, dass Christus der Sohn des allmächtigen Vaters ist. Erst einmal nur ein Hinweis:\r\nEr sprach zu Maria Magdalena, dass Sie Christus nicht weiter anrühren soll. Joh 20,17.\r\nQuelle Das Jüdische Neue Testament von David H. Stern\r\nLieber Xan zu deiner Frage zum Selbstgespräch weis ich, dass Christus mit seinem Vater spricht.\r\nWer ist sein Vater? Sein Name ist: \"Ich bin der ich bin\" \r\nVielleicht noch ein Gedanke. Kann Gott der Vater sterben? Ich sage nein. Er ist immer da und zeitlos.\r\nIm Alten Testament hat er sich Mose vorgestellt. Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen werden: Wie heißt sein Name? Was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: «Ich bin, der ich bin!» Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: «Ich bin», der hat mich zu euch gesandt. (Offenbarung 1.4) (Offenbarung 1.8) 15 Und nochmals sprach Gott zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich und meine Benennung für und für.
Das soll es fürs erste sein.


Shalom
Andreas
Geschrieben am 14. Januar 2014 um 06:56 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
Die Argumente von Juden/Moslems/Unitariern sind mir bekannt, ebenso die Argumente der Trinitarier. Beide Seiten sehen die Welt durch ihre theologische Brille und interpretieren die Bibel so, dass sie in das bereits vorhandene Weltbild passt. (Davor ist niemand gefeit.)

Ich finde es sehr schade, dass du die Meinung von Andersdenkenden grundsätzlich ablehnst und stattdessen davon ausgehest, die ganze Wahrheit bereits zu kennen. Wir sollten nie aufhören, auch die grundlegendsten Überzeugungen ernsthaft zu hinterfragen. Und in Bezug auf die Dreieinigkeit sind die Beispiele eben keineswegs so eindeutig und "unendlich zahlreich", wie du behauptest. Das müsstest du eigentlich wissen, wenn du den griechischen Text kennst. Und den scheinst du ja sehr gut zu kennen, wenn du dir so sicher bist, dass Jesus JHWH ist.

Nochmal: Ich behaupte nicht, dass die Dreieinigkeit falsch ist. Verstehe mich da bitte nicht falsch. Aber ich finde, dass wir es uns zu einfach machen, wenn wir sagen, "Jesus ist JHWH", nur weil er das und das und das von sich behauptet. Ja, Jesus hat Sünden vergeben, obwohl es heißt, dass nur Gott Sünden vergeben kann (Markus 2,7). Aber an anderer Stelle heißt es, dass JHWH Jesus die Vollmacht dazu gegeben hat (Lukas 5,24). Somit hat Jesus göttliche Eigenschaften, aber er *wird* dadurch nicht automatisch JHWH!

Meiner Meinung nach hindert uns unser begriffliches Denken daran, die Beziehung zwischen Jesus und Gott richtig zu verstehen. Wir denken in Personen. Ich bin ich und du bist du. Wir sind körperlich voneinander getrennt. Aber bei geistigen Wesen gelten völlig andere Gesetze, die wir nicht logisch begreifen können. Und deshalb können wir uns gleich sparen, zu sagen: "Jesus und JHWH sind eins, aber eigentlich sind es doch zwei". Das überzeugt niemanden. Viel mehr muss jeder für sich durchs Bibelstudium darauf kommen, dass Jesus vielleicht noch mehr ist, als er selbst sagte. Und dass seine Beziehung zu JHWH so eng ist, dass die beiden gewissermaßen verschmelzen.

Ich hab nur eine Frage an dich, denn darauf habe ich selbst nie eine Antwort gefunden: Führt Jesus in Lukas 22,42 Selbstgespräche?
Geschrieben am 13. Januar 2014 um 21:54 Uhr
Sebastian
Du hast schon selbst erkannt, was ich als "direkte Lehre" bezeichnen würde: Nämlich wenn Jesus sagen würde: "Ich bin Gott". Er nennt sich aber immer nur "Gottes Sohn".

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Er sagt zigfach, dass der Gott ist, nur eben nicht mit dem Satz "Ich bin Gott.", den man als westlicher Heide wie in einem Dogmatik-Lehrbuch gerne sähe, sondern eben für jüdische Ohren auf in biblischen Zusammenhängen. Auch, dass er "nur" sagte, "lediglich" Gottes Sohn, aber nicht Gott zu sein, hört man von Muslimen heute oft und rührt genauso von diesem falschen Verständnis. Und wie gesagt, stände in der Bibel nochmal extra die Formulierung "Ich bin Gott" (obwohl "Ich bin Der Erste und Der Letzte u.s.w. dasselbe ist), dann würde es Unitariern auch nicht reichen, denn die Beispiele, in denen steht, dass er Gott ist, legen sie ja auch nur dahingehend aus, dass dies bedeute, dass er irgendwie göttlicher Art, aber nicht Gott sei. Es scheint so, als ob es in menschlicher Sprache keine Möglichkeit für sie gäbe, diese Aussage zu tätigen. Oder wenn er von einem Jünger mit "Gott" angesprochen wird, dann heißt es, dass dieser sich in dem Gespräch in dem Moment voller Erstaunen über das, was Jesus sagte, mit Blick nach oben an den Vater gewandt hätte. Klar, ich kann mir viel zurechtphantasieren. Über sowas diskutiere ich aber mit philosophierenden Gnostikern nicht. - Die Beispiele für die Göttlichkeit Jesu im NT und AT sind unendlich zahlreich. Die müssten auch jedem, der sie ablehnt, bekannt sein. Wenn immer wieder im AT Titel, Fähigkeiten, Eigenschaften JHWH zugeschrieben werden, und nur ihm allein, und Christus im NT sich immer wieder damit vorstellt, dann reicht es eigentlich, und wenn ein Jude hörte, dass er sagte, er sei Gottes Sohn, auch.

Mit der Sympathie zu solchen Sekten, diesen Lehren eines "Engel-Jesus", oder eines ewig existierenden nichtgöttlichen Wesens neben Gott u.s.w. begibst du dich tief in gnostische, antichristliche Philosophie.
Geschrieben am 12. Januar 2014 um 22:33 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
Du hast schon selbst erkannt, was ich als "direkte Lehre" bezeichnen würde: Nämlich wenn Jesus sagen würde: "Ich bin Gott". Er nennt sich aber immer nur "Gottes Sohn".

Ich glaube übrigens auch nicht, dass Jesus erschaffen wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass beide ewig sind, obwohl sie als "Vater" und "Sohn" bezeichnet werden. Wir denken menschlich und gehen davon aus, dass der Vater vor dem Sohn da gewesen sein muss. Aber die Bezeichnung "Vater" und "Sohn" ist auf Gott bezogen wohl eher ein Vergleich, der uns einigermaßen veranschaulichen soll, wie die Beziehung zwischen geistigen Wesen ist, die in Dimensionen existieren, die wir uns nicht mal im Ansatz vorstellen können. Wäre es kein Vergleich, dürfte man zu Recht fragen, mit welcher Frau Gott Jesus gezeugt hat.

An welcher Stelle steht ganz konkret im NT, dass Jesus Gott ist? Wie ich im Text oben schon erwähnt habe, ist der griechische Urtext diesbezüglich gar nicht so konkret wie die meisten deutschen Übersetzungen, die hauptsächlich von Menschen geschrieben wurden, die bereits vom Dogma der Dreieinigkeit ausgegangen sind. (Dazu empfehle ich das Buch "Truth in Translation" von Jason BeDuhn.)

Mit welcher Bibelstelle belegst du, dass jemand in die Hölle geht, der nicht glaubt, dass Jesus Gott ist? Ich lese in der Bibel eher das hier:

"Jesus fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel." (Matthäus 16,15-17)

"Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet." (Römer 10,9)

Ich sehe sehr wohl, dass der innere Zusammenhang vieler Bibelstellen darauf hindeutet, dass Jesus und Gott eine Einheit sind, die wir uns nur schwer vorstellen können. Aber diese Erkenntnis behalte ich für mich. Denn wenn du es jemandem logisch erklären willst, musst du ihm erklären, dass 3 = 1 ist.

Ich würde sagen, um Jesu Opfer für sich zu beanspruchen, genügt es zu verstehen, dass er Gottes Sohn ist. Der Titel "Gottes Sohn" soll schließlich auch nur eine Beziehung veranschaulichen, deren Tiefe scheinbar unendlich ist.
Geschrieben am 12. Januar 2014 um 13:49 Uhr
Sebastian
Was soll "nicht direkt" gelehrt werden bedeuten?

Die Gottheit Jesu wird tausendfach in der Bibel gelehrt. Wer sie bestreitet, hat Ihn nicht erkannt, ist kein Christ, hat kein wirksames Opfer und geht in die Hölle.

Sorry, bin offen und direkt.

Es gibt auch für die Unitarier sowieso keinen Lehrsatz, den man formulieren könnte und für sie akzeptabel wäre. Das AT kündigt Gott selbst als Messias an, Christus bezieht unzählige Stellen, in denen von JHWH gesprochen wird, auf sich, es steht auch oft genug ganz konkret im NT, dass Er Gott ist, und die Juden verstanden diesen Selbstanspruch auch sofort. Ich kann da diese "Dass hier steht, er sei Gott, oder dort eine Gleichsetzung stattfindet, bedeutet nur, dass er gott ähnlich war"-Argumentierei nicht mehr hören. Wie gesagt, es gibt für sie keine akzeptable Formulierung: Wenn Christus irgendwo sagen würde: "Ich bin Gott", würde es heißen: "Siehst du, da sagt er, er hätte Wesenzüge, die auch Gott hat." Diskutiererei ist da sinnlos.

Ich habe mich übrigens schon öfter über die Weitschweifigkeit und über Wiederholungen in der Bibel gewundert, so auch über den zweiten Teil von Johannes 1,3. Alles bedeutet alles, warum also noch mal wiederholen, dass "alles" so viel wie "auch nicht eines" heißt? Weil "alles" nicht immer wirklich "alles" heißt, sondern manchmal in der Bibel auch so viel wie "vieles" heißen kann. Hier aber wird extra mit einem Zahlwort unterstrichen, dass alles, was geschaffen wurde, durch Christus geschaffen wurde, ohne auch nur eine einzige Ausnahme. Und dann kommen dort noch Leute, die sagen, dass Christus geschaffen wurde.

Und zur Freundlichkeit nur dieses: Das bedeutet gar nichts. Die Angriffe von "unten" kommen nicht ausschließlich in Form roher Gewalt und mit böser Miene, da wird die ganze Palette genutzt. Ich kenne auch viele sehr liebe, freundliche, sympathische Atheisten. Muss ich mich denen gegenüber schlecht verhalten? Nein. Aber dennoch keine Handbreit für die Lehre, die sie verbreiten. Den ZJ sagte ich schließlich auch sehr höflich, dass ich sie nicht ins Haus aufnehmen soll. Diskussionen bringen da meist auch nichts, da diese Sekte nicht umsonst immer 2 Leute losschickt, damit gegenseitige Kontrolle stattfindet und genau sowas unterbunden wird.

Ich kann dich nur warnen. Es geht hier ja nicht nur um Formulierungen, es geht ja nicht darum, lediglich nicht das Wort Dreieinigkeit zu verwenden, es geht hier um die antichristliche Lehre, die die Gottheit Jesu bestreitet. Nette Leute hin oder her.
Geschrieben am 12. Januar 2014 um 13:07 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
Hey, danke für den Hinweis. Dieser Text ist schon fast ein Jahr alt, mittlerweile würde ich das anders formulieren – wie oben erwähnt, etwas "vorsichtiger". Werde das mal ändern.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht an die Dreieinigkeit glaube. Ich bin nur vorsichtig damit, ein Dogma zu vertreten, das nicht direkt in der Bibel gelehrt wird.

Schön, dass es so aufmerksame Leser gibt! :-)
Geschrieben am 12. Januar 2014 um 09:35 Uhr
Sebastian
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"Wir stehen, wie die Menschen zu Lebzeiten des Christus, vor der Entscheidung: Vertrauen wir ihm oder zweifeln wir an seiner Göttlichkeit und schlagen ihn damit bildlich gesprochen erneut ans Kreuz?"
Geschrieben am 12. Januar 2014 um 03:11 Uhr