"Die Überschwemmung", Ölgemälde von Francis Danby, 1840

Noahs Arche und die Sintflut

Was steckt hinter den Erzählungen von der unglaublichen Sintflut, die die alte Welt vernichtet haben soll? Ist eine globale Flut theoretisch denkbar oder reine Utopie? Befinden sich die Überreste der Arche noch auf dem Berg? Wann war die Flut? Prüfen wir den Mythos auf seinen Wahrheitsgehalt, denn bis heute hat dieses gewaltige Ereignis immense Bedeutung – und es steht nicht nur die Glaubwürdigkeit der Bibel auf dem Spiel.

Die biblische Überlieferung

Die Bibel berichtet in den ersten Kapiteln von einer weltumpannenden Sintflut. In grauer Vorzeit, als noch Riesen und Gottessöhne auf Erden lebten,[1] wurden die Herzen der Menschen finster und ihr Handeln böse. Gott warnte den einzig verbliebenen, gerechten Menschen Noah (Noe) vor einer großen Flut, mit der er die grausamen Menschen vernichten würde. Noah baute (vermutlich innerhalb von 120 Jahren[2]) einen gigantischen, rechteckigen Kasten, in welchen er, seine Frau und seine drei Söhne Sem, Ham und Japhet sowie deren Frauen einstiegen. Zusätzlich nahm er von allen Landtieren und Vögeln je ein Männchen und ein Weibchen jeder Art mit an Bord. Die Menschen verlachten Noah – bis es in Strömen zu regnen begann. Es regnete 150 Tage und Nächte, bis die ganze Welt unter Wasser stand. Als die Wassermassen zu sinken begannen, ließ Noah einen Raben und zwei Tauben fliegen. Nur die zweite Taube kehrte mit einem Ölzweig zur Arche zurück, was bedeutete, dass das Land wieder sichtbar war. Als die Arche schließlich im Gebirge von Ararat aufsetzte, brachte Noah seinem Gott ein Opfer dar und dieser gab ihm den Regenbogen als Zeichen dafür, dass nie wieder eine solche Flut kommen würde.

Sintflutsagen anderer Kulturen

Überall auf der Welt gibt es Völker, die ihre eigenen Legenden von einer großen Flut haben. Als sich die Menschen nach der Flut auf der Erde verteilten, blieb dieses Ereignis scheinbar als Wende der Zeitalter im Gedächtnis aller Kulturen. Über die Jahrtausende wurde die Geschichte in jeder Zivilisation individuell ausgeschmückt und gewann mythologischen Charakter. Jüngere Kulturen übernahmen die Sage von Älteren. Aber die Grundgeschichte blieb die selbe: Ein Mann erhält die Warnung Gottes, dass eine große Flut kommen wird. Er allein baut ein großes Schiff und überlebt dadurch (meist mit einer oder sieben weiteren Personen) die Flut. Einige der bekannteren Flutsagen seien beispielhaft erwähnt:

25 Sintflut-Sagen im Vergleich
25 Sintflut-Sagen im Vergleich
In Griechenland kennt man den Gott Zeus, der mit einer großen Flut die Verderbtheit der Menschen beenden wollte. Deukalion sollte einen "Kasten" bauen, in dem er und seine Frau Pyrrha gerettet wurden.[3] Die Inder kennen den frommen König Manu Satjavrata, der vom Gott Vischnu zum Bau einer Arche aufgefordert wurde, in der er die sieben Rishis, die heiligen Priester, rettete.[4] In der Schöpfungsgeschichte der australischen Aborigines (der Traumzeit) liest man von einem Pelikan, der die Menschen in einem Kanu vor dem Hochwasser rettete.[5] Aus dem Chinesischen Altertum der Zeit von Kaiser Yao gibt es Sagen von "Fluten, die sich bis zum Himmel türmen", oder von "Überschwemmungen, die mit ihren Fluten den Himmel bedrohen".[6] Im Popol Vuh, dem "Buch des Rates" des Maya-Stammes der Quiche aus Guatemala heißt es, dass der Gott Hurakan sein erstes Schöpfungswerk durch eine Flut vernichtete.[7] Die Gros Ventre Indianer aus Montana fürchteten ihren Gott Nichant, der die Menschen nach der Flut wie folgt warnte:[8]

"Wenn ihr gut seid und Gutes tut, will ich kein Wasser und kein Feuer mehr über euch kommen lassen. Denn lange, ehe das Wasser sich erhob, war die Erde verbrannt worden. Dies ist jetzt das dritte Leben. Dann zeigte er den Menschen den Regenbogen und sagte zu ihnen: Dies hier ist das Zeichen, dass die Erde nicht wieder mit Wasser bedeckt werden soll. Wenn ihr Regen habt, so werdet ihr den Regenbogen sehen, und wenn ihr ihn seht, so bedeutet dies, dass der Regen vorüber ist. Es wird später noch eine andere Welt sein als diese. Dann sagte er den Menschen, dass sie sich paarweise trennen sollten und sich Wohnplätze suchen. So sind die Menschen über die Welt zerstreut worden."

Der biblische Bericht steht mit seinen Behauptungen also keineswegs alleine da. Es lässt sich kaum abstreiten, dass damals eine überdurchschnittlich große Überschwemmung stattgefunden hat.

Keilschrift-Tontafeln datieren die Flut

Bruchstücke des Atrahasis-Epos im British Museum
Bruchstücke des Atrahasis-Epos im British Museum
Aus der Wiege der menschlichen Zivilisation, dem alten Sumer (im heutigen Irak), sind zahlreiche in Keilschrift behauene Tontafeln erhalten, die zusammen mit der biblischen Erzählung die ältesten Sintflutberichte darstellen. Sie bieten eine interessante Möglichkeit der Datierung. In der sumerischen Königsliste sind beispielsweise (nach einem einleitenden Hinweis auf die Sintflut) die Herrscher altertümlicher Städte sowie deren Regierungszeiten festgehalten. Die ersten, nachsintflutlichen Könige sollen demnach ungefähr 2700 v. Chr. regiert haben.[9] In einem anderen Werk, dem Atrahasis-Epos, wird die Sintflut-Erzählung detailliert beschrieben und wurde daraus auch in das berühmte Gilgamesch-Epos übernommen.

Gilgamesch, zwei Drittel Gott und ein Drittel Mensch, begegnet im Epos auf der Suche nach der Unsterblichkeit einem alten Mann namens Atrahasis (auch Ziusudra und in späteren Überlieferungen Uta-napisti genannt), der ihm von der großen Flut berichtet. Die sumerischen Götter Anu, Enki und Enlil, so erzählt er, hätten damals beschlossen, die Welt zu vernichten. Einzig der menschenfreundliche Enki hätte Atrahasis vor der Ur-Sintflut gewarnt. Der gottesfürchtige Mann habe daraufhin einen großen, viereckigen Kasten gebaut und darin mit seiner Familie und zahlreichen Tieren die Flut überlebt. Später ließ er eine Taube, eine Schwalbe und einen Raben fliegen, um zu sehen, ob das Wasser schon zurückgegangen sei. Die Arche strandete auf dem Berg Nisir, worauf Atrahasis und seine Frau den Göttern ein Opfer darbrachten.[10][11]

Atrahasis wird in einer Version der sumerischen Königsliste als historische Person verzeichnet, während in einer anderen Version schlicht angemerkt wird: "Dann fegte die Flut herüber". Die Tontafeln des Atrahasis-Epos werden ins 19. Jahrhundert vor Christus und das Gilgamesch-Epos sogar bis ins 24. Jahrhundert vor Christus zurückdatiert.[12] Es kann natürlich nicht festgestellt werden, wie lange nach der Regierungszeit von Atrahasis und Gilgamesch das Epos geschrieben wurde, aber es kann angenommen werden, dass es bald nach deren Tod geschah. Das 25. Jahrhundert v. Chr. kann somit als erster Anhaltspunkt für das Datum der Flut dienen.

Eine weitere Möglichkeit zur Datierung liefert die Bibel selbst. Denn aus ihren Geschlechtsregistern lassen sich die Jahre von Adam bis Abraham sehr exakt ableiten[13] und bei der Chronologie von Abraham bis Jesus kennen wir zumindest die Anzahl der Generationen.[14] So kommt man für die Erschaffung Adams ungefähr auf das Jahr 4000 v. Chr. und für die Sintflut etwa auf das Jahr 2350 v. Chr., was in Anbetracht der großen Zeiträume recht gut mit der Datierung der sumerischen Quellen übereinstimmt. Die Zeitspanne, innerhalb der die Sintflut wahrscheinlich stattgefunden hat, liegt also zwischen dem 26. und dem 24. Jahrhundert v. Chr.

Globale oder lokale Flut?

Eine weit verbreitete Meinung besagt, die Flut habe zwar stattgefunden, aber nicht die gesamte Erde überflutet. Es sei unmöglich, dass der Wasserpegel mehrere Meter über den höchsten Bergen gestanden haben, wie es wörtlich im Buch Genesis steht. Die Sache hat nur einen Haken: Wenn die Flut lediglich partiell war, macht die ganze Geschichte keinen Sinn. Dann hätte Gott dem Noah auch einfach raten können, das Land zu verlassen. Der arme Mann hätte kein überdimensionales Schiff bauen müssen! Und warum sollte er von allen Arten der Land- und Lufttiere mindestens ein Paar an Bord nehmen, wenn Gott gar nicht vor hatte, die ganze Welt untergehen zu lassen? Dann hätten ohnehin mehr als genug Exemplare jeder Gattung überlebt.

Die Kontinente werden nach der Flut wieder sichtbar (c) The Bible Miniseries, Mark Burnett & Roma Downey
Die Kontinente werden nach der Flut wieder sichtbar (c) The Bible Miniseries, Mark Burnett & Roma Downey
Mittlerweile sehe ich die Sache so: Entweder man akzeptiert die gesamte Geschichte, oder man verwirft die gesamte Geschichte. Dazwischen gibt es nur Erklärungsnot und faule Kompromisse. Wer sich eine globale Flut nicht vorstellen kann oder will, sollte die Noah-Story lieber gleich komplett allegorisieren. Dabei stellt sich allerdings die Frage, was für Gott schwieriger ist: Die Welt durch eine globale Flut zu vernichten oder sie aus dem Nichts zu erschaffen? Wer an der globalen Flut zweifelt, sollte auch an der Schöpfungsgeschichte zweifeln. Und wer nicht glauben kann, dass Gott aus toter Materie etwas Lebendiges erschaffen kann, der muss auch die Auferstehung von Jesus Christus als Metapher verstehen. Zweifel an der globalen Flut stellen konsequenterweise das gesamte Fundament des christlichen Glaubens in Frage. Es hängt alles zusammen.

Wohin mit all den Tieren?

Wer geneigt ist, die Sintflut-Geschichte zu glauben, muss sich natürlich fragen, wie so viele Tiere an Bord eines Schiffes passen und dort ein Jahr lang überleben konnten. Der Bibeltext verrät, dass es Gott selbst war, der die Tiere veranlasste, zu Noah in die Arche zu gehen.[15] Man könnte folgern, dass Gott bei der Versorgung der Tiere ebenfalls seine Hand im Spiel hatte und sie vielleicht in einen langen, wundersamen Winterschlaf fallen ließ. Aber weder sagt der Text etwas darüber, noch ist es notwendig. Laut Bibel hatte die Arche drei Decks und ihre Maße betrugen etwa 137 x 23 x 14 Meter.[16] Eine Kiste diesen Ausmaßes könnte auch im tosenden Wasser unmöglich kentern und hätte ein Fassungsvermögen von ca. 40.000 Kubikmetern. Darin wäre genug Platz für mehrere Tausend Tiere, denn die meisten Vögel, Insekten, Reptilien und Säugetiere sind relativ klein; die wenigsten wiegen mehr als 100 Kilogramm. Darüber hinaus konnten sicher viele in Gruppen untergebracht werden, was den Platzverbrauch weiter reduziert hätte.

Der Bau der Arche im Film "Noah" von Darren Aronofsky
Der Bau der Arche im Film "Noah" von Darren Aronofsky
Von den Dinosauriern und anderen größeren Tieren hatte Noah wahrscheinlich Jungtiere in seinem Schiff. Er brauchte auch nicht alle Spezies darin haben (was möglicherweise Millionen von Tieren gewesen wären), sondern nur Vertreter der höheren Familien-Arten. Beispielsweise umfasst die Familie der Canidae (Hunde) heute etwa 13 Gattungen von hundeartigen Tieren (Fuchs, Kojote, Wolf, Schakal usw.), die wiederum jeweils dutzende Arten beinhalten. Wenn in der Bibel von "Tierarten" die Rede ist, sind damit gewiss nicht die unzähligen Arten der modernen Taxonomie gemeint. Eine biblische "Tierart" entspricht eher dem, was wir heute als Gattung oder sogar als Familie bezeichnen würden. Ein Wolfs-Paar an Bord der Arche hätte ausgereicht, um die Erde wieder mit allen Tieren zu bevölkern, die heute die Canidae-Familie ausmachen. Studien zeigen, dass Noah nur zwischen 2.000 und 16.000 Tiere transportieren musste, um das Fortbestehen aller Arten zu sichern.[17] Diese Menge passt sehr wohl in ein Schiff unserer Größenordnung.

Gott erinnerte Noah auch früh genug daran, Nahrung aller Art als Proviant zu sammeln.[18] Vorstellbar wären getrockente Pflanzen, gepresstes Heu, Samen, Getreide und Ähnliches. Gut möglich, dass vor der Sintflut alle Tiere Pflanzenfresser waren. Den Menschen hat Gott ebenfalls erst nach der Katastrophe den Verzehr von Fleisch gewährt.[19] Mit den entsprechenden Hilfsmitteln wäre es 8 Menschen gut möglich gewesen, alle Tiere mit Nahrung und Wasser zu versorgen sowie den Müll zu beseitigen. Die Lösung liegt darin, unnötiges Umherlaufen zu vermeiden. Wahrscheinlich wurde die Nahrung der Tiere direkt an den Ställen gelagert. Aufgefangenes Regenwasser könnte über Bambus-Rohre direkt in Wassertröge geleitet worden sein. Sogar automatische Fütterungs-Anlagen wären mit der damaligen Technologie leicht realisierbar gewesen. Leider sind uns die Details der Arche nicht überliefert. Aber mit der nötigen Kreativität sind unzählige Möglichkeiten denkbar, wie Noah die Tiere gerettet haben könnte.

Woher kamen die Wassermassen?

Wie kann auf Erden genug Wasser vorhanden sein, um die ganze Welt zu bedecken? In der Genesis ist bei der Erschaffung der Erde davon die Rede, dass Gott auf der Erde und am Himmel Wasser machte – eine Art flüssige Ozonschicht um die Erde herum:

"... Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern! Und Gott machte die Ausdehnung und schied das Wasser unter der Ausdehnung von dem Wasser über der Ausdehnung [...] und Gott nannte die Ausdehnung Himmel."
– Genesis, Kapitel 1,6-8

Es ist durchaus denkbar, dass diese Wassermassen bei der Sintflut herabregneten. Zusätzlich heißt es, dass Wasser aus dem Erdinneren an die Oberfläche drang, vielleicht in Form riesiger Geysire:

"... An diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich."
– Genesis, Kapitel 7,11

Außerdem sollte bedacht werden, dass auch heute noch mehr als genug Wasser vorhanden ist, um die ganze Erde zu bedecken. Man müsste lediglich davon ausgehen, dass die Landmasse der Kontinente vor der Sintflut mehr auf den heutigen Meeresboden verteilt waren; dass also die Erde insgesamt weniger "hügelig" gewesen ist. Unsere Erde wird nicht umsonst der "blaue Planet" genannt.

Wo liegt das Wrack der Arche?

Angenommen, die Sintflut-Geschichte hat sich so zugetragen, wie die Bibel berichtet. Könnte es dann möglich sein, Überreste des Schiffes zu bergen? Nun, die Arche landete im Dreiländereck Türkei/Iran/Armenien, einem Flecken Erde, der heute größten politischen Spannungen ausgesetzt und daher nicht mehr so einfach zu besuchen ist. Doch Jahrhunderte lang war die Arche an diesem Ort eine Touristenattraktion der antiken Welt, wie der Geschichtsschreiber Josephus Flavius versichert:

"Die Armenier nennen diesen Ort den `Platz der Abstammung`, denn dort setzte die Arche sicher nieder und ihre Überreste werden von den Einwohnern bis zum heutigen Tag dort gezeigt."
– Josephus Flavius, "jüdische Altertümer", Buch I, Kapitel 3, Absatz 5

Seit der Zeit von Josephus geriet die langsam aber stetig verwitternde Arche in Vergessenheit. Und obwohl in unserer Zeit zu Recht die Frage aufkam, ob ein verlassenes Schiff jemals mehr als 4500 Jahre überdauern könne, fesselt die Geschichte nach wie vor Archäologen und Forscher. Die Bibel sagt entgegen der volkstümlichen Vorstellung, das Schiff sei "auf dem Gebirge Ararat" aufgesetzt, also nicht zwingend auf einer Bergspitze. Ein Mann namens Ron Wyatt wollte daher feststellen, ob das berühmte Schiff auch unterhalb des Gipfels liegen könnte. Seine Beobachtungen lehrten ihn, dass frei treibende, schwimmende Körper in träge fließendem Wasser nur durch Naturgesetze beeinflusst sind. Er baute ein Modellschiff und beschäftigte sich damit, zu prüfen, wie sich ein frei treibendes Schiff verhalten wird, wenn es sich einer aus dem Wasser herausragenden Bergspitze nähert.

Die beiden Gipfel des heutigen Berges Ararat (c) Victor Vardanyan
Die beiden Gipfel des heutigen Berges Ararat (c) Victor Vardanyan
Er versuchte in einem Bach verschiedene Schiffkonturen und Bergmodelle und fand heraus, dass ein Schiff eine einfache, spitze Bergformation einfach vermeidet und auf keinen Fall darauf landen wird. Dies ist so aufgrund der Naturgesetze der seitenmäßigen Wasserverdrängung eines Gases oder einer Flüssigkeit in einem verengten Raum. In keinem Fall würde also ein Schiff auf einer Bergspitze landen, auch nicht, wenn sich ein Berg direkt unter dem Schiff befindet und der Wasserspiegel langsam sinkt. Die Wasserverdrängung und die Bewegung der tieferen Wasserschichten um den Berg würde bewirken, dass das Schiff von der Spitze weggetragen wird. Diese Sachlage veranlasste Ron zu denken, dass Noahs Schiff kaum auf dem Berg Ararat landen konnte. Dies aber nicht nur aus den gerade beschriebenen Gründen, sondern auch, weil der Greater Ararat ein vulkanischer Berg ist, der erst viele Jahre nach der Sintflut entstand.

Expeditionen zum Ararat

Im 19. Jahrhundert starteten zahlreiche Expeditionen ins Gebirge. Immer wieder behaupteten einzelne Personen, das Schiff dort tatsächlich gefunden zu haben, und auch wenn sich ihre Beschreibungen in groben Zügen deckten, kehrten sie alle aus verschiedenen Gründen stets ohne handfeste Beweise zurück. Es hieß, die Arche könne nur im Sommer gesehen werden, denn da sei die Schneeschicht am dünnsten. Es hieß auch, die Arche sei in zwei oder drei Teile zerbrochen und mindestens ein Teil davon sei in einen tiefen Gebirgsspalt gerutscht.

Der Hobby-Archäologe Ron Wyatt und seine "Arche"
Der Hobby-Archäologe Ron Wyatt und seine "Arche"
Im Mai 1948 und Dezember 1978 bebte die Erde, wonach im Gebirge Ararat eine bootsförmige Grundstruktur aus Erde und Schlamm entdeckt wurde. Der bereits erwähnte Ron Wyatt behauptete nach einer der folgenden Expeditionen, die Struktur sei genau so groß wie die Arche laut Bibel, und bestünde zudem aus "versteinerten Holzplanken". Er begründet dies damit, dass das Gestein zu großen Teilen aus organischem Kohlenstoff bestehe, was darauf hindeute, dass es einst gelebt haben muss. Es könne also kein normales Gestein sein, sondern viel mehr versteinertes Holz. Außerdem habe er Steinformationen gefunden, die einem Altar oder einem Ankerstein (als Ballast) gleichen. Bilder davon gehen bis heute wie wild durch die Medien und lösen gleichsam Kritik und Begeisterung aus.[20]

Doch es sollte sich herausstellen, dass an vielen Stellen des Gebirges derartige Erdstrukturen zu finden sind, was darauf hindeutet, dass diese rein natürlichen Ursprungs sind. Um sicher zu gehen, können wir die Maße der ominösen Struktur mit denen der tatsächlichen Arche vergleichen: Die Struktur ist etwa 152 Meter lang und 42 Meter breit. Wenn man berücksichtigt, dass das Schiff in zwei Teile gebrochen ist und diese etwas auseinander liegen, kommen wir vielleicht auf 125 x 42 Meter.[21] Die Fläche der biblischen Arche betrug dagegen umgerechnet etwa 137 x 23 Meter. Sollte sie in der Mitte zerbrochen sein, wäre eine Messung der Länge zu unpräzise. Doch die Breite lässt sich sehr genau vergleichen und bringt ein klares Ergebnis: Die Bootsstruktur im Ararat-Gebirge ist fast doppelt so breit als die Arche laut Bibel sein müsste. Man mag einwenden, dass die Umrechung von Ellen in Meter nicht ganz korrekt ist, denn eine Elle ist je nach Zivilisation ein anderer Wert. Aber das spielt keine Rolle, denn selbst wenn wir großzügig die 152 Meter der Gebirgsstruktur zugrunde legen, stimmen die Proportionen von Breite und Länge nicht mit der tatsächlichen Arche überein – und zwar in einem Verhältnis von 1:1,6.

Auch die "Holzplanken" wurden schließlich genau überprüft, und zwar von den Galbraith Laboratories of Tennessee. Dabei stellte sich heraus, dass sie nur drei Elemente (Kalzium, Eisen und Karbon) aufwiesen und weit davon entfernt waren, versteinertes Holz zu sein.[22] Darum wurden Ron Wyatt (der selbst kein Wissenschaftler war) und sein Teamkollege David Fasold in Fachkreisen stark kritisiert. Selbst andere ernstzunehmende Wissenschaftler, die als Christen ebenfalls großes Interesse an der Arche haben, zweifeln an seinen Thesen:

"Die Struktur [...] entstand, als Erde und Schlamm von den benachbarten Hängen abrutschten; es entstand ein stromlinienförmiges Gebilde. Es sei abschließend gesagt, dass es eine rundum zufriedenstellende geologische Erklärung für diese Struktur gibt und keinerlei Hinweise von archäologischer Bedeutung."
– Dr. John D. Morris, Institute for Creation Research, El Cajon, USA

Damit hätte die Sache geklärt sein können, doch weil zu viele Menschen nur das hören, was sie hören wollen, blieb der Mythos vom Archenfund hartnäckig bestehen. Aber selbst wenn die Arche verschollen ist und nie wieder gefunden wird, haben wir keinen Grund, an den Geschichten über sie zu zweifeln.

Das Ende eines Zeitalters

Wie oft hört man das Gelächter moderner Zweifler, die Noah als einen halben Neandertaler ansehen und seine Geschichte ins Reich der Märchen verbannen. Diese Leute befinden sich damit in genau der Gruppe, die Noah sahen, wie er ein Schiff auf trockenem Land baute und ihn deshalb verlachten. Sie rechneten nicht mit Gottes Eingreifen in den Lauf der Geschichte und folgten nur der eigenen Begierde. Vielleicht dachten sie, Gott würde niemals Rechenschaft für ihre Taten fordern, denn seit dem Sündenfall von Adam und Eva ließ das Ende der Alten Welt noch etwa 1500 Jahre auf sich warten. Doch als der Zeitpunkt gekommen war, konnte ihn niemand aufhalten. Die Geschichte von der Sintflut dient uns als Warnung, nicht wieder den selben Fehler zu begehen.

Jesus Christus prophezeite zu Lebzeiten, dass auch unser Zeitalter so enden würde wie das vorige. Die Dekadenz der Gesellschaft würde zunehmen und ihre Gedanken würden um Belangloses kreisen, während jene belächelt werden, die sich nach göttlicher Gerechtigkeit sehnen. Dann aber, wenn kaum jemand damit rechnet, wird das Ende kommen. Der Allmächtige hatte Noah einst versprochen, die Welt nie wieder durch eine Sintflut zu verderben, aber das bedeutet nicht, dass die Welt nie wieder untergehen wird. Wenn unser Zeitalter endet, wird die Welt im Feuer verbrennen. Aber auch daraus werden Menschen gerettet, um in einem folgenden, dritten Zeitalter des Friedens zu leben. Das "Rettungsboot" ist Jesus, der Sohn Gottes. Doch rechnen wir wirklich damit, dass er von den Toten auferstanden ist und dass er uns vor dem großen Feuersturm bewahren kann?

"Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes [Jesus] sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein."
– Evangelium nach Matthäus, Kapitel 24, 37-39

"Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist! Dabei übersehen sie aber absichtlich, dass es schon vorzeiten Himmel gab und eine Erde aus dem Wasser heraus [entstanden ist] [...] und dass durch diese [Wasser] die damalige Erde infolge einer Wasserflut zugrundeging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden [...] für das Feuer bewahrt bis zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen."
– 2. Brief des Petrus, Kapitel 3,3-7 (Luther-Übersetzung)

Bist du bereit?


Verwendete Literatur

[1] Genesis Kapitel 6,1-4
[2] Genesis Kapitel 6,3
[3] Apollodor, "Bibliotheke", Buch II, 1.7.1 und Ovid, "Metamorphosen", 1. Gesang, Zeile 253ff
[4] Bhagavata Purana, Buch 8, Kapitel 24 und Yves Bonnefoy, "Asian Mythologies", University of Chicago Press, 1993, S. 79-80
[5] William Jenkyn Thomas, "Some myths and legends of the Australian aborigines", Forgotten Books, 2007
[6] James Legge, "The Chinese Classics: The Shoo King, The Canon of Yao", 1879
[7] Hubert Howe Bancroft, „The Works of Hubert Howe Bancroft, Band III, The Native Races: Myths and Languages“, San Francisco 1883, S. 46
[8] Alfred Louis Kroeber, "Anthropological Papers of the American Museum of Natural History", Band I, Teil III: Gros Ventre Myths and Tales", New York 1907, S. 61
[9] Wikipedia.de, Eintrag "Sumerische Königsliste"
[10] "Das Gilgamesch-Epos", übersetzt von Stefan Maul, C. H. Beck Verlag, Mai 2008
[11] Wolfram von Soden, "Der altbabylonische Atramchasis-Mythos", in: Otto Kaiser u.a., "Texte aus der Umwelt des Alten Testaments", Band III, Mythen und Epen II, Gütersloher Verlaghaus, Gütersloh 1994, S. 612-645
[12] Claus Wilcke, "Vom göttlichen Wesen des Königtums und seinem Ursprung im Himmel", in: Franz-Reiner Erkens, "Die Sakralität von Herrschaft", Akademie, Berlin 2002, S. 67
[13] Genesis Kapitel 11,10-26
[14] Evangelium nach Matthäus, Kapitel 1
[15] Genesis Kapitel 7,15+16
[16] Genesis Kapitel 6,15+16 berichtet von 300 x 50 x 30 Ellen. Man ist darin übereingekommen, für eine Elle einen Wert von 46 cm zu wählen (John D. Morris, "Die Suche nach der Arche Noah", Institute for Creation Research, El Cajon, USA, 1992, www.Wort-und-Wissen.de)
[17] John Woodmorappe, "Noah`s Ark: A Feasibility Study", Institute for Creation Research, 1996, S. 7
[18] Genesis Kapitel 6,21
[19] Genesis Kapitel 9,2+3
[20] Wyattmuseum.com
[21] GoolgeEarth Satellitenfotos, Koordinaten 39°26`26.26"N, 44°14`04.26"E
[22] Ph.D. Andrew Snelling, "Amazing Ark Expose", September 1992

Kommentar abgeben

Deine Daten


Dein Kommentar



Kommentare

Xan (www.lightwish.de)
@ELI: Wie gesagt ist das deine Interpretation der Bibelverse, die ich nicht nachvollziehen kann. Ich werde da nicht weiter argumentieren. Wir warten einfach ab und sehen, was 2017 passiert.

Ich muss noch einmal darauf hinweisen, dass das hier keine Werbeplattform ist. Zukünftige Beiträge dieser Art werde ich kommentarlos entfernen.

Danke für dein Verständnis.
Geschrieben am 26. Dezember 2015 um 23:54 Uhr
ELI YAH
GOTTES - HEILIGER - GEIST

Johannes 14:16-17 Und ich will den VATER bitten, und ER soll euch einen anderen Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennet ihn nicht. Ihr aber kennt ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Johannes 16:13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von ihm selber reden, sondern was er (von GOTT) hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

1.Korinther 2:14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist GOTTES; es ist ihm eine Torheit, und kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich gerichtet sein.

1.Korinther 2:10 Uns aber hat es GOTT offenbaret durch SEINEN Geist; denn der Geist erforschet alle Dinge, auch die Tiefen der GOTTHEIT.

Da der „Tag der Vergeltung“ zur Zeit der Apostel mehr als 1900 Jahre in der Zukunft lag, gebührte es sich für diese nicht zu wissen, wann die Zeit oder die Stunde sein wird. Aber sie durften YAH‘ SHUAS Zeugen sein und verkünden, daß dieser „Tag“ (zu vorgegebener Zeit) kommen wird!

Apostelgeschichte 1:7-8 Er sprach aber zu ihnen: Es gebühret euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der VATER SEINER Macht vorbehalten hat, sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird; und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

Jetzt aber, kurz vor dem Ablauf der 6000 Jahre verkündete der Heilige Geist (u. a. durch die Heilige Schrift) EL SHADDAI YAHWEH‘s Kindern, in welchem Jahr das » Zeitalter der Nationen abläuft (2017) « , und daß der » “TAG“ DES HERRN« bald beginnen wird.

Apostelgeschichte 2:17-20 Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht GOTT, ICH will ausgießen von MEINEM Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben.
Und auf MEINE Knechte und auf MEINE Mägde will ich in denselbigen Tagen von MEINEM Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.
Und ICH will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf.
Die Sonne soll sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der große und offenbarliche Tag des HERRN kommt.

Wie der Mond, GOTTES treuer Zeuge in den Wolken, so verkünden wir die gute Nachricht hier auf Erden.

Psalm 89:38 wie der Mond soll er ewig erhalten sein, denn dieser Zeuge in den Wolken ist treu.

*** [Werbung vom Moderator entfernt]
Geschrieben am 26. Dezember 2015 um 21:55 Uhr
ELI YAH
Shalom Xan,

sie waren Kinder des Lichts, aber zu diesem Zeitpunkt noch ohne Heiligen Geist.

Johannes 16:13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von ihm selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. (Siehe auch Joh 16:14-15)

Apostelgeschichte 1:8 sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird; und werdet meine Zeugen sein (...)

Offenbarung 19:10 (...) Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.

Amos 3:7 Denn der HErr HErr tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.
Geschrieben am 25. Dezember 2015 um 00:48 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
Hallo ELI,
waren Jesu Jünger damals "Kinder der Finsternis" ?

Nach Markus 13, Vers 3 ist Jesus ausdrücklich allein mit seinen engsten Vertrauten (Petrus, Jakobus, Johannes, Andreas) auf dem Ölberg. Dort erwähnt er seine Wiederkunft, worauf ihn die Jünger fragen:

1. WANN wird dies geschehen?
2. WAS wird das Zeichen deiner Wiederkunft sein?

Daraufhin erzählt Jesus einiges über das Ende der Welt, falsche Propheten (!) und Details seiner Wiederkunft. Er schließt in Vers 32 mit den berühmten Worten:

"Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater."

Er hat ausdrücklich zu Kindern des Lichts gesprochen. Gegenüber der breiten Masse hat Jesus solche Details nie erwähnt, sondern (wenn überhaupt) nur zur Wachsamkeit ermahnt (Vers 37). Sicher mit gutem Grund.
Geschrieben am 24. Dezember 2015 um 05:52 Uhr
ELI YAH
Shalom Xan,

Die - Zeittafel von Adam bis zum Millennium von YAH - ist anhand der Bibel von jedem nachvollziehbar.

Keiner sollte versuchen einen anderen zu überzeugen. Von außen gelehrte Menschen sind wie Fähnchen im Wind. Sobald eine stärkere Persönlichkeit sie belehrt, passen sie sich dessen Meinung an.

GÖTT-liche Wandlung und Erkenntnis kommt durch den Heiligen Geist und wirkt von innen nach außen.

Wir wissen aus 1. Thessalonicher 5, dass der Tag des HERRN über die Kinder der Dunkelheit kommt wie ein Dieb in der Nacht.

1.Thessalonicher 5:1 Von den Zeiten aber und Zeitpunkten, liebe Brüder, ist nicht not, euch zu schreiben.

Die Kinder des Lichts, die im Heiligen Geist leben, werden die Zeichen erkennen (z. B. Matthäus 24) und IHM gehorchen (siehe Noah z. B. 1. Mose 6:13; 7:1,4).

1. Thessalonicher 5:4-5 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seid allzumal Kinder des Lichts und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.

Ninive wurde gewarnt, hatte die Warnung verstanden und sich bekehrt. Wie wird sich das heutige “Babylon” entscheiden?

Wir können uns sicher sein, dass Yahshua unser Messias zu SEINER Zeit kommen wird.

Ich wüsche Euch viel „GLÜCK“ und GOTTES Segen auf Eurem Weg.

Herzliche Grüße
Geschrieben am 22. Dezember 2015 um 01:39 Uhr
Xan (www.lightwish.de)
@ELI YAH: Das ist eine sehr gewagte Auslegung der Bibel. Jesus Christus hat klar und deutlich gesagt: "Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." (Markus 13,32)

Die Behauptung, dass diese Aussage heute nicht mehr gilt, kann ich nicht nachvollziehen. Das könnte man von jeder anderen Aussage Jesu genau so behaupten. Damit wird seine Lehre aber komplett verzerrt und verbogen, um nicht im Widerspruch zu unseren selbst konstruierten Weltbildern zu stehen.

Um anhand der Bibel auf die Jahre 2015 / 2016 / 2017 zu kommen, muss man schon sehr wild und interpretativ mit verschiedensten Zahlenangaben um sich werfen. Man könnte wahrscheinlich für *jedes* Jahr einen Weltuntergangs-Termin errechnen und ihn angeblich mit der Bibel belegen, wenn man die Zahlen nur weit genug aus dem Zusammenhang reißt und zusammen mixt.

Für mich stellt sich die Situation so dar: Hier wird eine völlig klare Aussage Jesu ersetzt durch ein konstruiertes, interpretatives, von Menschen gemachtes Weltbild, das Endzeitstimmung und Panik verbreitet. Ich denke nicht, dass das im Sinne von YHWH ist.

Weiterhin möchte ich dich höflich bitten, die Kommentar-Funktion dieser Website nicht weiter als Werbefläche für deine Publikationen zu missbrauchen. Das fördert nicht gerade die Seriosität deiner Theorie.
Geschrieben am 21. Dezember 2015 um 16:12 Uhr
ELI YAH
Zeitangaben in der Bibel

Durch ihre vielfältigen Zeitangaben ermöglicht es die Bibel, eine lückenlose Chronologie seit der Schöpfung von Adam zu erstellen.

Die Bibel fixiert unter anderem das Jahr der Flut, die Geburt von Abraham, der Krönung von König David, von Salomons Tempelbau, der Geburt von Jesus Christus und das Ende unserer Zivilisation.

Die Bibel fixiert unter anderem das Jahr der Flut, die Geburt von Abraham, der Krönung von König David, von Salomons Tempelbau, der Geburt von Jesus Christus und das Ende unserer Zivilisation.

Nach GOTTES (Heb. Elohim) Kalendersystem befinden wir uns im Kalenderjahr 5999 B.K., welches dem gregorianischen Kalenderjahr 2015 C.E. entspricht.

*** [Werbung vom Moderator entfernt]

GOTTE’S 7000 JAHRES – AGENDA

Ein Studium der Bibel in Verbindung mit wissenschaftlichen Daten hat Folgendes ergeben:

- Die Bibel besteht aus einer Sammlung von Heiligen Büchern. Diese sind zwischen den Jahren 1445 BCE und dem zweiten Drittel des ersten Jahrhunderts CE unserer Zeitrechnung entstanden.

- Die Bibel ist ein Buch über die Menschheitsgeschichte und enthält akkurate Daten.

- Anhand der Bibel lassen sich exakte Jahreszahlen für Schlüsselereignisse errechnen.

- GOTTES Plan für die Menschheit umfasst 7000 Jahre. Dieser setzt sich aus 6000 Jahren „Bewährungszeit“, dem „Tag” der Vergeltung, plus 1000 Jahre für das Millennium von Jesus Christus zusammen.

- Der 7000 Jahresplan GOTTES ist keine neuzeitliche Erfindung, sondern wurde bereits in den Schriften von Bischof Irenaeus (130 CE – 202 CE) erwähnt. Dieser Bischof der frühzeitlichen Kirche wurde später von der katholischen Kirche (Gründungsjahr ca. 325 CE bzw. 380 CE) zum katholischen Bischof und Heiligen erklärt.

Das Buch »GOTTES 7000 JAHRES AGENDA« legt auf eine nachvollziehbare Weise dar, dass die in der Bibel enthaltenen Informationen einen „dritten“ Weltkrieg für die Jahre 2015/2016/2017 CE vorhersagen.

Dieser „dritte“ Weltkrieg wird, nachdem alle Armeen dieser Welt vernichtet worden sind, zwischen den Jahren 2017 CE und 2024 CE in ein 1000-jähriges „Goldenes" Zeitalter übergehen.

Die in übersichtlichen Tabellen dargestellten Berechnungen der Jahreszahlen epochaler Geschehnisse sind Bestandteile dieses Buches und können anhand der Bibel von jedem Leser nachvollzogen werden.

*** [Werbung vom Moderator entfernt]
Geschrieben am 21. Dezember 2015 um 04:58 Uhr