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[star]  Titel: Titanic – Rettung aus dem Eismeer

[folder]  Kategorie: Parallelwelten

[time]  Letzte Änderung: 25.2.2015 um 20:27 Uhr

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Inhaltsverzeichnis

» Verloren im Eiswasser
» Übertragung in dein Leben
» Verwendete Literatur

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Titanic – Rettung aus dem Eismeer

"Nicht einmal Gott kann dieses Schiff versenken ...!"
– Kapitän Edward John Smith

Der Untergang der RMS Titanic am 14./15. April 1912 ist ein ernüchterndes Beispiel für die Hilflosigkeit, mit der wir unserem eigenen, unkontrollierbaren Größenwahn gegenüberstehen. Unser Streben nach Macht und Unabhängigkeit, das sich in immer größeren und gefährlicheren Unternehmungen zeigt, wird möglicherweise irgendwann unser eigener Untergang sein. Die Explosion des Space Shuttles Challenger (auf deutsch Herausforderer) im Jahr 1986 und die Nuklearkatastrophe des japanischen Kernkraftwerks Fukushima I im Jahr 2011 sind möglicherweise nur Meilensteine auf dem Weg in den Abgrund. Darüber hinaus verdeutlichen sie die traurige Tatsache: Wir haben nichts aus unseren Fehlern gelernt. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Wenn unser Planet irgendwann untergeht, wird es auch ein Rettungsboot geben.

Verloren im Eiswasser

Der Rumpf des sinkenden Schiffes erhebt sich in die eiskalte Nacht. Die leisen Schreie der von Bord springenden Passagiere hallen über den Atlantik. Nach einigen Stunden hat tödliche Stille die Panik abgelöst. Die junge Frau Rose liegt auf einem schwimmenden Schrank, um sich vor dem eiskalten Wasser zu schützen. Sie ist eine der letzten Überlebenden, die noch im Wasser sind. Einige Rettungsboote bahnen sich ihren Weg durch die Wasserleichen, um die Erfrierenden zu retten. Doch Rose ist zu schwach, sie kann kaum noch auf sich Aufmerksam machen. Sie wird vergessen![1]

Dann plötzlich erblickt sie einen toten, im Wasser treibenden Matrosen, zwischen dessen gefrorenen Lippen eine kleine Pfeife steckt. Rose überlegt kurz, doch ihr bleibt keine Wahl: Sie springt ins kalte Wasser, schwimmt mit letzter Kraft zur Pfeife und pustet mit allen verbliebenen Energiereserven hinein. Die Menschen in den Rettungsbooten hören sie und schaffen es endlich, Rose aus dem ewig kalten Nass zu retten.

Übertragung in dein Leben

Jeder einzelne Menschen auf diesem Planeten gleicht einem Schiffbrüchigen im Wasser. Wir leben in der Welt wie auf einem untergehenden Schiff, ob du es wahrhaben willst oder nicht. Manch einer mag es ganz gemütlich finden auf seinem im Wasser treibenden Schrank, aber leider kann das kaum so weiter gehen. Früher oder später saufen alle ab. Wir haben die Möglichkeit, uns wie Rose in Bewegung zu setzen und zur rettenden Pfeife zu schwimmen. Dieser letzte Kraftakt bedeutet, Vertrauen in den Gott dieses Universums zu legen. Nur er schenkt ewiges Leben in einer besseren Welt.

Er kann Dich rausholen. Wir elenden Kreaturen haben nur das Problem, dass wir es nicht glauben können oder wollen. Wenn Du allerdings lieber auf deinem Schrank liegen bleiben und untergehen willst, dann mach einfach so weiter wie bisher. Tue gar nichts. Das ist der sicherste Weg, unterzugehen. Aber vertraue mir – wenn du einmal ernsthaft pfeifst, wird ein Boot kommen und Dich holen. Vielleicht nicht sofort, aber immer rechtzeitig.

"Wir haben es selbst erlebt, und darum bezeugen wir: Gott, der Vater, hat seinen Sohn in diese Welt gesandt, um sie zu retten."
– Die Bibel, 1. Brief des Johannes, Kapitel 4,14


Verwendete Literatur

[1] "Titanic", James Cameron, 1997

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