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[star]  Titel: Über den Autor

[folder]  Kategorie: Hinter den Kulissen

[time]  Letzte Änderung: 5.10.2016 um 10:14 Uhr

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Inhaltsverzeichnis

» Wer bin ich?
» Schall und Rauch
» Meine Suche nach Wahrheit
» Mein Glaube
Cogito ergo sum – ich denke, also bin ich.

Über den Autor

Du möchtest wissen, wer hinter Lightwish.de steckt? Na schön. Ist völlig unspektakulär, und private Details gibt`s auch keine. Aber ich will kurz zusammenfassen, wie ich die Welt sehe, woher ich komme, was ich glaube und warum es diese Website gibt.

Wer bin ich?

Ich denke, also bin ich – so formulierte es René Descartes. Wenn es die Frage nach dem Selbst gibt, dann gibt es auch einen Träger dieser Gedanken, und dieser Träger bin Ich. Ich bin demnach keine Illusion. Aber wie können wir unser Selbst von den vielen anderen Ich`s unterscheiden, die alle behaupten, dass sie wirklich existieren? Zu diesem Zweck gibt es in der Philosophie die klassische Frage "Wer bin ich?". Die wiederum führt zwangsläufig zu einer anderen Frage, die da lautet: "Woher komme ich?" Wie kam es dazu, dass wir ein Bewusstsein haben und in diesem großen Beziehungsgefüge stecken, das wir "Welt" nennen?

Da ich keine Illusion bin, kann ich die Welt, die ich durch meine Sinne wahrnehme, als meine Realität bezeichnen. Mein logisches Verständnis dieser Realität und der darin gültigen Kausalität sagt mir, dass weder ich noch das Universum durch einen Zufall zu existieren begonnen haben. Da Materie grundsätzlich leblos ist, besteht mein Dasein wohl nicht nur aus einer Anhäufung materieller, neurobiologischer Prozesse im Gehirn eines Körpers. Ich tendiere zu der Annahme, dass "ich" eine Mischung aus geistigen und materiellen Größen bin. Jedenfalls bin ich im Gegensatz zu Eichhörnchen oder Steinen in der Lage, kreativ zu denken und mich selbst zu reflektieren. Irgendetwas in mir "beobachtet" meine eigenen Gedanken und beurteilt meine Sinneseindrücke. (Man nennt das Metakognition.) Dieses mysteriöse Ding, man mag es Seele oder Geist nennen, scheine ich zu sein.

In jedem Fall aber sehe ich die Notwendigkeit einer geistigen (immateriellen) Instanz, die mir selbst und dem ganzen Rest des Lebens den Anstoß gegeben hat. Um es mit anderen Worten zu sagen: Ich glaube, dass wir alle Geschöpfe eines allmächtigen Gottes sind. Und ich für meinen Teil will existieren; somit bin ich diesem Gott zu Dank verpflichtet.

Schall und Rauch

Manchmal sind wir Menschen richtig clever. Um uns selbst vom Rest der Welt abzugrenzen, teilen wir alles in Dinge ein und geben uns Namen. Ich zum Beispiel höre auf Xan. Dabei kommt es natürlich nicht auf die Namen selbst an, denn die sind Schall und Rauch. Wichtig ist deren Bedeutung und die Person, die sich dahinter verbirgt. Wie du zweifellos ahnst, ist Xan nicht der Name, den meine Eltern mir gaben. Die Bedeutung meines richtigen Namens ist "Geschenk Gottes" und ich versuche mein Bestes, dem gerecht zu werden.

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Stuttgart und habe echt früh begonnen, mich mit dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen. Irgendetwas treibt mich an, meine Bestimmung im Leben zu finden. Also habe ich begonnen, alle möglichen Weltanschauungen (inklusive dem Christentum mit all seinen spannenden Ausprägungen) kennenzulernen und zu hinterfragen. Obwohl ich keiner bestimmten Konfession oder Kirche angehöre, fühle ich mich überall dort wohl, wo man als Querdenker akzeptiert wird und nach dem Willen Gottes fragt.

"Gott hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem einzelnen von uns nicht ferne; denn in ihm leben, weben und sind wir."
– Paulus von Tarsus, Apostelgeschichte 17, 26-28

Meine Suche nach Wahrheit

Mich interessiert alles, was mit den existenziellen Fragen des Universums zu tun hat: Philosophie, Geschichte, Theologie, Mythologie, Astronomie, et cetera. Leider hab` ich mir bis jetzt keinen Doktortitel leisten können, aber mit den Jahren kann man sich auch so einiges anlesen. Meine Gedanken und bescheidenen Erkenntnisse will ich natürlich nicht für mich behalten, und deshalb gibt es diese Website. (Wie man sieht, bin ich hobbymäßig auch Programmierer und Pixelschieber.)

Erfahrungsgemäß stellt bei der Suche nach der Wahrheit die eigene Kurzsichtigkeit das größte Hindernis dar. Religiöse Menschen sind häufig derart vom eigenen Glauben überzeugt, dass in ihren Augen jede andere Weltanschauung grundsätzlich falsch ist. Umgekehrt reagieren viele Atheisten und Agnostiker erstaunlich aggressiv gegenüber jeder Art von Gottesvorstellung. Beide haben recht geringe Chancen, die Dinge zu begreifen, wie sie wirklich sind.

Wenn wir uns den großen Fragen des Lebens mit einer vorgefertigten, subjektiven Meinung nähern, werden wir stets nur die Antworten finden, die wir finden wollen. Wer aufrichtig die Wahrheit sucht, darf deshalb nie aufhören, die eigene Überzeugung in Frage zu stellen. Das bedeutet, dass ein Weltbild auch mal zerbrechen kann. Schmerzlich, aber diesen Preis will ich gerne bezahlen. Ich möchte die Wahrheit kennen, egal wie angenehm oder unangenehm sie ist. In meinen Texten beanspruche ich somit keineswegs Vollständigkeit oder endgültige Richtigkeit. Aber es ist der aktuelle Stand meiner Suche.

"Ich bin nur ein einfacher Mann, der versucht, seinen Weg im Universum zu gehen."
– Jango Fett im Film "Star Wars Episode II: Attack of the Clones"

Mein Glaube

Ich gehe davon aus, dass es in Bezug auf Gott nur eine endgültige Wahrheit gibt. Die oft getätigte Aussage, jeder Mensch solle "seinen eigenen Glauben leben", halte ich für fatal irreführend. Es können nicht alle Weltanschauungen richtig liegen, wenn sie sich gegenseitig widersprechen. Ich denke, dass die Bibel im Gegensatz zu vielen anderen "heiligen Schriften" ein äußerst authentisches, realitätsnahes Bild von Gott und den Menschen zeichnet und bin davon überzeugt, dass wir darin die Wahrheit finden können. In ihren zentralen Aussagen hebt sich die Bibel ganz klar von allen anderen Gottesvorstellungen ab. Diese biblischen Grundsätze würde ich wie folgt formulieren:

Einst wurde die Menschheit vom allmächtigen Gott (El-Shaddai) in einer "sehr guten" Welt erschaffen, um in ewiger Gemeinschaft mit ihm zu leben. Gott hat sich mit seinem Namen JHWH zu erkennen gegeben und klargestellt, dass er sich nur das Beste für die Schöpfung wünscht. Leider neigen Menschen dazu, sich der Gottesnähe zu entziehen. Der menschliche Hochmut und Egoismus ist aus Gottes Sicht böse und der Preis dafür ist früher oder später der Tod. Um dem zu entgehen, sind wir auf seine Gnade angewiesen.

Der einzige Weg, Vergebung für unser Fehlverhalten zu erlangen und Gottes Maßstab von gut und böse gerecht zu werden, führt über den Gottessohn Jeshua (Jesus Christus) Warum? Weil er bei JHWH für die Menschheit eintritt und die Konsequenzen unserer Sünde auf sich genommen hat. Indem er selbst zu einem Sterblichen wurde, konnte er uns von Mensch zu Mensch Gottes Charakter und seine Liebe offenbaren. Er lebte ein sündloses Leben und suchte stets der Welt Bestes; trotzdem wurde er brutal hingerichtet. Der einzig wirklich Unschuldige musste sterben, damit die ausnahmslos schuldige Menschheit leben kann. Jeshua, der Gesalbte Gottes ("Messias"), hat den Tod erlitten, den die Menschheit verdient hätte. Darum wird jeder, der seine Sünden aufrichtig bereut und sich am Tag der Auferstehung auf diesen Retter beruft, nicht endgültig vernichtet. Er wird von Gott begnadigt und darf in die ewige Gemeinschaft mit dem Schöpfer zurückkehren. Das scheint wirklich erstrebenswert zu sein.

Es ist an uns, diese Aussagen mit einem ehrlichen, demütigen Herzen zu überprüfen. An der Geschichte vom menschgewordenen Gottessohn scheiden sich die Geister. Traust du dich, wie der römische Statthalter Pontius Pilatus vor über 2000 Jahren, zu fragen: "Quid est veritas?"Was ist Wahrheit?

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Kommentare

Xan (www.lightwish.de)
Hallo Kim,

dass Jesus sündenfrei war, steht im:
– 2. Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 5,21
– 2. Brief des Petrus, Kapitel 2,22

Erstaunlich ist, dass Jesus scheinbar gar nicht gerne zugab, Gottes Sohn zu sein. Jedoch wurde er eines Tages von den Schriftgelehrten direkt mit der Frage konfrontiert. Nachzulesen im Matthäus-Evangelium, Kapitel 26, 63+64:

"Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes. Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels."

Auch die Nachfolger von Jesus bezeugen in vielen Büchern der Bibel, dass Jesus Gottes Sohn war, beispielsweise in Markus 1,1; Johannes 20,31; Apostelgeschichte 9,20; 2. Korinther 1,19; Hebräer 4,4; und sogar ein böser Geist flehte zu Jesus: "Was willst du von mir, Jesus, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten?" (Markus 5,7)
Geschrieben am 30. Mai 2016 um 12:19 Uhr
kim
1.)woher ]weiss man dass Jesus suendenfrei war?
2.) wo sagt Jesus, er sei Gottes Sohn ?
danke fuer Antwort, Kim
Geschrieben am 29. Mai 2016 um 08:29 Uhr
Stephan
Hallo,

ich habe mir mal einen Überblick über Deine Seite verschafft.
Stimme soweit ich es beurteilen kann damit überein.
Bin selbst auf der Suche nach der Wahrheit.
Habe dabei auch so meine Erfahrungen gemacht.

Würde mich freuen wenn Du auf meinen Kontaktversuch anworten kannst.
Ich glaube auch an Gott bin im Augenblick auch konfessionslos, fühle mich aber zu einer Gemeinschaft hingezogen - dazu später mehr. (Habe den Verdacht das es Dir ählich geht... .)

Vielleicht lernt man ja Neues voneindander... .

Grüße
Geschrieben am 8. August 2015 um 17:31 Uhr
constantin
Hi, ich bin der Standhafte/ Stetige - so wie Du Gottes Geschenk bist. Namen sind Magie - man muss nur die Energie darin erkennen und sie leben.

1. Ich finde Deine Seite gut, auch wenn ich nur den Teil mit MATRIX - deshalb bin ich bei dir gelandet - gelesen habe, und die Seite mit Deinem Bild.
2. Ich kann ja auch nicht anders und strebe zwar nach der Wahrheit - und ja, es gibt nur die eine - und als ich mal die Bibel fragte, wer ich sei, tippte ich mit blindem Finger auf "Geist der Wahrheit". Das war, nachdem ich meinen ersten LSD-Micro in einer Diskothek namens Matrix - der alten am Nordbahnhof - eingeworfen hatte. Vier Jahre später kam der Film und dann gibt es noch ein paar andere Geschichten, an denen ich knabbere, wie ich mit ihnen zu verfahren habe.
3. Ich habe Gott und den Teufel gesehen - und das nicht wegen LSD, sondern wegen einer tiefen Liebe, die zur tiefen Hölle wurde - und ich bedarf keines Glaubens. Wenn Du aber die Tiefen der Seele kennen lernen willst, dann lese Chuck Spezzano. Insbesondere sein "Karten der Seele" ist genial - darin beschreibt und verbildlicht er die Archetypen und Schatten und genau die hatte ich bei mir gefühlt und bei meinem Geliebten gesehen, und zwar bevor dieses Buch erschien. Er, Chuck Spezzano, wird Dir gefallen, weil der Mann bodenständig ist und ein Weiser zudem - und in gewisser Hinsicht kamen seine Bücher zu mir. Zumindest konnte ich mithilfe seiner Bücher mein chaotisches Leben durch chaotische Gedanken weitgehendst sortieren. Bin zwar heute, einige Jahre später, nicht besonders glücklich, aber das hat eher was mit meinem Ego und den verlorenen Jahren zu tun. Ansonsten bin ich schlauer als vorher, und das ist ja immer was wert.
4. Die Wahrheit wird kommen, zu dem, der die Wahrheit liebt. Ach was, sie ist fortwährend anwesend, weil Liebe Wahrheit ist, und wer wirklich will, dem öffnet sie sich. Ich war leider etwas zu dumm und hatte den Teufel gesucht - und ihn denn gefunden. Aber das ging auch nur durch die Liebe. Ich will darauf hinaus, dass Liebe und Wahrheit, eben wahre Liebe ziemlich viel ermöglicht. Ich find´s denn witzig, dass ich Gott und den Teufel gesehen habe - und keiner fragt nach, wie das vor sich gegangen war, sondern jedeR meint zu wissen, wer ich bin.
5. Behalte Deine Linie - die Wahrheit zu lieben - bei. Sie allein überwindet den Teufel - und nicht nur den, aber er scheint der schlimmste aller Schatten zu sein - ganz gleich, ob außerhalb oder innerhalb von einem. Da so wenig Menschen begreifen, was der Heilige Geist und der Teufel wirklich sind, kann ich verstehen, weshalb die Menschen da stehen, wo sie stehen. Gerne würde ich den Menschen erzählen, dass selbst dann, wenn ein Mensch den Heiligen Geist und den Teufel sieht, und ich meine sehen, dann hat der Mensch mehr noch in seinem Leben zu bewältigen als ehedem, und wie in einem Fall ersichtlich, einem nicht die Flügel wachsen.
6. Viel Glück, und Du hast eine sympathische Seite - offen und doch verborgen.
Tschau-tschau
Geschrieben am 15. August 2013 um 02:52 Uhr
Truthfighter (ilovethetruth.wordpress.com/)
Schalom, Lieber Xan...

Wow, ein wahrheitssuchender Freidenker... gibt es nicht all zu viele von... Aber die Wahrheit wird sich finden lassen... u. wer diese mit aller Aufrichtigkeit, Entschlossenheit, u. Leidenschaft sucht, der wird die Wahrheit auch finden, ganz bestimmt sogar...

Apropos, Leidenschaft... Wahrheitssuche schafft wirklich leiden, aber auch nur für solche die aus der Matrix raus wollen...

Also Gottes Segen auf deiner Suche...

Jeschua (Jesus) hat uns JA gezeigt welchen Weg wir gehen sollen...

In diesem Sinne...

LG, Matti...
Geschrieben am 30. Mai 2013 um 17:26 Uhr
JedidaMD (www.liebezurwahrheit.de)
Lieber Xan,
du hast eine sehr gute Arbeit hier begonnen und ich fühle mich zum erstenmal dazu geneigt, auch mal einen Kommentar zu posten.
Auch ich benutze ein Pseudonym, weil, wie du schreibst, Namen Schall und Rauch sind! Es sind die Berufungen Gottes, die zählen, seine Salbung und die wahren Inhalte der Beiträge, nicht die Person.

Ich hoffe, dass du uns mit deinen historischen Kenntnissen noch reichlich beschenken wirst, damit wir immer besser und klarer sehen und verstehen könne!

Dazu wünsche ich dir Gottes reichen Segen, seine wunderbare Führung und dass er dir täglich Weisheit und Salbung zu diesem Dienst schenken möge!
Aber auch, dass er dich für würdig erachten möge, dich zu korrigieren, wo nötig, denn nur so sind wir würdige Kinder Göttes.
Geschrieben am 4. April 2013 um 12:12 Uhr