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Ein Sohn ist uns gegeben – Sein Name ist ...


Yoda, Thor, Miraculix und Aragorn: Sinnbilder für Christus.
Yoda, Thor, Miraculix und Aragorn: Sinnbilder für Christus.

Der ursprüngliche Gedanke von Weihnachten ist, die Geburt von Jesus Christus zu feiern. Ironischerweise wissen das viele Weihnachtsmarkt-Junkies und Glühwein-Schlürfer überhaupt nicht mehr, oder es ist ihnen egal. Weihnachten wird zweckentfremdet und als Fest der Freude und der Familie umgedeutet. Trotzdem kommt niemand an Jesus vorbei. Dieses kleine Baby in der Futterkrippe zwingt dich früher oder später zu einer Entscheidung: Ist die ganze Weihnachtsgeschichte nur eine fromme Legende oder kam tatsächlich Gottes Sohn zur Welt? Denn wenn das so ist und du es ernst nimmst, verändert es alles. Dein Leben, deine Hoffnung, deine Prioritäten, den Sinn des Lebens. Was bedeutet Baby-Jesus für dich?

Vor etwa 2.700 Jahren trat in Israel ein Prophet namens Jesaja auf, der die Geburt des Gottessohnes voraussah und uns einige "Spitznamen" dieses Sohnes verriet. So steht es geschrieben:

"Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; ..."
– Prophet Jesaja, Kapitel 9,5

Spitznamen sagen etwas über uns aus. Und Jesu Spitznamen haben im Voraus verraten, was er für einer sein wird. Bei den vier Spitznamen, die Jesus hier verpasst bekommt, denke ich aber weniger an ein hilfloses Baby, sondern an vier Gestalten von ganz anderem Kaliber.

Wunder-Rat

Als "wunderbarer Ratgeber" ist Jesus ein bißchen wie Jedi-Meister Yoda aus Star Wars. Er hat immer einen schlauen Spruch auf Lager und kann auch bei schwierigsten Lebensproblemen weiterhelfen. Jesus tut das vielleicht nicht immer ganz so konkret, wie wir es gerne hätten, aber er ist dennoch sehr effektiv. Jemand wollte wissen: "Was muss ich tun, dass ich selig werde?" und Jesus wusste Rat. Jemand bemerkte, dass er häufig Dinge tat, die er eigentlich falsch fand und Dinge unterließ, die er für richtig hielt, und so fragte er Jesus in Bezug auf diesen inneren Konflikt: "Ich elender Mensch, wer wird mich davon erlösen?" und Jesus war die Antwort. Der Gottessohn gibt auch Rat, indem wir uns an seinem Leben orientieren können. In den heftigsten Lebenssituationen war er stets das perfekte Vorbild. Wer sein Leben kennen möchte, kommt natürlich am Lesen der Evangelien nicht vorbei ... ;-)

Gott-Held

Als "göttlicher Held" (hebräisch "gibbor" = Held, Krieger, Mächtiger) ist Jesus wie Thor aus "The Avengers". In seinem Leben wirkte Jesus zwar nicht gerade wie ein starker Held, wenn man bedenkt, unter welch einfachen Umständen er zur Welt kam und wie bedauernswert er am Kreuz starb. Trotzdem gab es die eine oder andere Gelegenheit, bei der Jesus sein "wahres Selbst" offenbarte:

"Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. [...] Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht!"
– Evangelium nach Matthäus, Kapitel 17, 1-2; 5-8

Das ist Ehrfurcht gebietend. Schon mal damit gerechnet, dass dir Jesus so begegnen könnte? Jesus hat unvorstellbare Macht. Als er kurz vor seiner Kreuzigung von Handlangern der jüdischen Führer gefangen genommen wurde, wollten ihn seine Nachfolger mit dem Schwert verteidigen. Jesus hielt sie aber unter schwerem Tadel zurück und entgegnete, dass ihm jederzeit mehr als zwölf Legionen (d.h. etwa 72.000) Engel zu Hilfe eilen könnten, wenn er nur wollte. Jesus schien in seinem Leben schwach zu sein, aber er ist sehr wohl in der Lage, uns zu schützen und letzten Endes Gerechtigkeit auf Erden zu schaffen!

Ewig-Vater

Als "Vater der Ewigkeit" erinnert Jesus an den Druiden Miraculix aus den Asterix-Comics. Dessen Zaubertrank verleiht den Bewohnern eines kleinen gallischen Dorfes übermenschliche Kraft, sodass sie den zahlenmäßig überlegenen römischen Belagerern standhalten können.

Jesus bietet dir auch eine Art Zaubertrank: Er will uns "Wasser des Lebens" geben. Damit meint er das wahre, unendlich lange, unendlich gute Leben, frei von Zwängen und Abhängigkeiten, das er jedem von uns ermöglichen möchte:

"Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag."
– Evangelium nach Johannes, Kapitel 6,40

Dieses ewige Leben beginnt nicht erst im Jenseits, sondern schon im Diesseits. Menschen neigen dazu, immer "mehr" zu wollen (sonst wäre Weihnachten wohl kaum zu einer derartigen Orgie des Konsums entartet!), aber Jesus will unser Denken verändern. Erst wenn wir kapieren, dass es nicht um uns geht, können wir langfristig glücklich werden. Das Leben wird dadurch nicht unbedingt einfacher, aber definitiv sinnvoller. Wer sein Denken von Jesus verändern lässt, wird stark in Geist und Persönlichkeit, kennt seinen Platz im Leben und weiß, dass er niemals allein ist. Er kann zielorientiert, ausgeglichen und hoffnungsvoll Leben, ohne Angst vor dem Tod. Auf diese Weise verleiht uns Jesus die Fähigkeit, mit Problemen richtig umzugehen, was immer kommen mag. Die Probleme der Gallier haben auch trotz Zaubertrank nicht aufgehört, denn sie müssen sich nach wie vor mit römischen Legionären herumschlagen. Aber der Zaubertrank gibt ihnen die Kraft, damit fertig zu werden.

Friede-Fürst

Als "Fürst des Friedens" zeigt Jesus Parallelen zu König Aragorn aus "Herr der Ringe", der letztlich den furchtbaren Sauron und seine Ork-Horden vernichtet und Frieden nach Mittelerde gebracht hat. Viele Menschen fragen, warum Gott nichts gegen Krieg und Leid unternimmt. Dabei übersehen sie, dass Gott sehr wohl etwas tut: Er hat seinen Sohn zu uns gesandt. Durch Jesus hat Gott zur Nächstenliebe ermahnt, Menschen geheilt und ein ewiges Reich des Friedens angekündigt. Der Allmächtige hat sogar den Tod seines Sohnes in Kauf genommen, um etwas gegen das Leid auf unserer Welt zu tun. Er rät uns, diesem Jesus in Worten und Taten ähnlicher zu werden. Das ist der Weg zum Frieden. Das ist Gottes Art, Einfluss zu nehmen.

"Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!"
– Evangelium nach Johannes, Kapitel 14,27

Es wird der Tag kommen, da Jesus auf die Erde zurückkehren und das angekündigte Friedensreich auch als politische Macht auf unserem Planeten errichten wird. Er wird von Jerusalem aus über alle Völker regieren und endlich vollständige Gerechtigkeit schaffen. Da wird unsere Weltpolitik enden! So steht es geschrieben.

Deine Entscheidung

Jetzt weißt du, mit wem du es zu tun hast. Denk daran, wenn du das nächste Mal das Jesusbaby in der Futterkrippe siehst! Dieser kleine Knilch ist Berater, Bodyguard, Arzt und Präsident. Dafür stehen seine vier Spitznamen. Niemand kann ernsthaft einfach an Jesus vorbeigehen. Entweder ist die ganze Geschichte erlogen – dann macht es keinen Sinn, Weihnachten zu feiern und du müsstest viele historische Belege mutwillig ignorieren – oder es ist wahr, dann können und sollten wir Jesus' krasse Fähigkeiten für uns beanspruchen.

Erstellt am 23. Dezember 2016 um 13:32 Uhr von Xan
Kategorie: Theologie & Glaube
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Wer tötete den Riesen Goliat?


Der Riese Boagrius im Film "Troja" von Wolfgang Petersen
Der Riese Boagrius im Film "Troja" von Wolfgang Petersen

In der Bibel berichtet das 1. Buch Samuel, wie der Hirtenjunge David den Riesen Goliat bezwang:

"Da trat aus dem Lager der Philister ein Vorkämpfer hervor mit Namen Goliath, aus Gat; der war sechs Ellen und eine Spanne groß [...] und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum, [...] Und es geschah, als sich der Philister aufmachte und daherkam und sich David näherte, da eilte David und lief der Schlachtreihe entgegen, auf den Philister zu. Und David streckte seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein heraus; und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn, so daß der Stein in seine Stirn drang und er auf sein Angesicht zur Erde fiel. So überwand David den Philister mit der Schleuder und mit dem Stein, und er erschlug den Philister und tötete ihn."
– 1. Buch Samuel, Kapitel 17, 4-50 (Schlachter-Übersetzung)

Die Geschichte dürfte allgemein bekannt sein – aber stimmt sie auch? Spitzfindigen Bibel-Kritikern ist nämlich aufgefallen, dass im 2. Buch Samuel noch einmal auf die Geschichte Bezug genommen wird, aber da wird Goliat plötzlich von einem anderen Mann getötet:

"Und es erhob sich noch ein Kampf mit den Philistern bei Gob. Da erschlug Elchanan, der Sohn des Jaare-Orgim, ein Bethlehemiter, den Goliath, den Gatiter; und dieser hatte einen Speer, dessen Schaft wie ein Weberbaum war."
– 2. Buch Samuel, Kapitel 21,19 (Schlachter-Übersetzung)

Wem gebührt nun der Ruhm, den Riesen getötet zu haben – David oder Elchanan? Die Angelegenheit ist umso merkwürdiger, wenn man bedenkt, dass das 1. und 2. Buch Samuel ursprünglich eine Einheit bildete. Samuel wird doch am Ende seines Buches nicht vergessen haben, was er am Anfang geschrieben hat?

Um den Widerspruch aufzulösen, wurden schon viele mehr oder weniger zufriedenstellende Erklärungen gegeben. Man hat vermutet, dass es zwei Riesen Goliat gegeben hat, beide aus der Stadt Gat und beide mit einem Speer, "dessen Schaft wie ein Weberbaum war". Aber das ist nun wirklich extrem unwahrscheinlich.

Ist David Elchanan?

Eine zweite Erklärung besagt, dass Elchanan ein anderer Name für David war, wie auch Salomo mehrere Namen hatte. Dafür spricht, dass Elchanan ein "Bethlehemiter" genannt wird, und David ebenfalls aus Bethlehem stammt. Jedoch wird Elchanan "Sohn des Jaare-Orgim" genannt, Davids Vater hieß aber Isai. Außerdem steht die Heldentat des Elchanan im Kontext einer Auflistung der Kämpfe gegen vier Riesen, den "Söhnen des Rapha", die alle von David bzw. seinen Kriegern erschlagen wurden. Schon beim ersten Riesen (Ischbi-Benob) heißt es über David, der zu diesem Zeitpunkt bereits in fortgeschrittenem Alter gewesen sein muss:

"David aber wurde müde. Ischbi-Benob aber, einer der Söhne des Rapha, [...] sagte, er wolle David erschlagen. Und Abisai, der Sohn der Zeruja, half [David] und schlug den Philister tot. Damals schworen die Männer Davids ihm und sprachen: Du sollst nicht mehr mit uns zum Krieg ausziehen, damit du die Leuchte Israels nicht auslöschst!"
– 2. Buch Samuel, Kapitel 21,15-17 (Schlachter-Übersetzung)

David sollte fortan nicht mehr in den Krieg ziehen, denn als König war er das Aushängeschild und die Hoffnung (die "Leuchte") Israels. Sie wollten nicht riskieren, dass er im Kampf fällt. Der Bibeltext bezeugt also schon selbst, dass David beim Kampf gegen den zweiten, dritten und vierten Riesen gar nicht anwesend war! Die Erklärung, dass David Elchanan ist, überzeugt also auch nicht gerade.

Lachmi, der Bruder des Goliat

Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit. Bei vielen Unklarheiten und Schwierigkeiten erklärt sich die Bibel selbst, und das ist auch hier der Fall. Ein Vergleich mit einem anderen Bibelbuch zeit, dass im 2. Buch Samuel ganz einfach ein Abschreibfehler vorliegt. Denn die Chronik der Könige Israels überliefert Folgendes:

"Und es kam nochmals zum Kampf mit den Philistern. Da erschlug Elchanan, der Sohn Jairs, den Lachmi, den Bruder Goliaths, den Gatiter, dessen Speerschaft wie ein Weberbaum war."
– 1. Buch der Chronik, Kapitel 20,5 (Schlachter-Übersetzung)

Das ist meines Erachtens die korrekte Antwort: Elchanan tötete nicht Goliat, sondern dessen Bruder! Das bedeutet, entweder ist Samuel am Ende seines Buches etwas müde geworden, oder die Abschreiber nach ihm haben den Fehler eingebaut. Genau genommen sind es sogar drei Fehler, die sich im hebräischen Originaltext rekonstruieren lassen.

Wer tötete Goliat? Zwei widersprüchliche Bibelstellen als Interlinear-Übersetzung im Vergleich
Wer tötete Goliat? Zwei widersprüchliche Bibelstellen als Interlinear-Übersetzung im Vergleich
Erstens: Das Zeichen des direkten Objekts, das in der Chronik direkt vor dem Namen "Lachmi" kommt, ist "-et" (את). Der Abschreiber muss es mit "bet" (בית) verwechselt haben und heraus kam "Bet ha-Lachmi", nämlich "der Bethlechemiter".

Zweitens: Im Text der Chronik steht direkt vor dem Namen "Goliat" das Wort für "Bruder", nämlich "achi" (אחי). Das wurde fälschlicherweise als Zeichen des direkten Objekts gelesen, nämlich "-et" (את), also das gleiche Zeichen, das zuvor beim Namen Lachmi richtig gewesen wäre! Damit wurde Goliat zum Objekt des Verbs "getötet", während sein "Bruder" gar nicht mehr auftaucht.

Drittens: Der letzte Fehler bezieht sich auf den Vater des Elchanan. Der Chronik-Text nennt ihn "Ja'ur" und erwähnt die Namensvariation "Ja'ir", die von den meisten deutschen Bibelübersetzungen verwendet wird. Im 2. Buch Samuel wird er stattdessen "Ja're-Orgim" genannt, was ungefähr "Wald der Weber" bedeutet, ein höchst ungewöhnlicher Name. Der Namenszusatz "Orgim" muss hier wohl unbeabsichtigt hineingerutscht sein. Denn am Ende des Satzes steht in Bezug auf Goliats Waffe ebenfalls "orgim", hier aber zusammen mit "kimnor", das bedeutet "wie ein Weberbaum", was absolut Sinn ergibt. Das heißt, der Name von Elchanans Vater müsste nur "Ja're" (יערי) lauten, und das ist ebenfalls eine Namensvariation von "Ja'ir" (יעור).

Elchanan war also nicht aus Betlechem, sondern tötete einen Mann namens Lachmi. Er tötete nicht "den Goliat", sondern "Goliats Bruder". Und sein Vater hieß nicht "Ja'ir-Weber", sondern einfach nur "Ja'ir". Der Schreiber hat hier keinen Widerspruch in die Bibel eingebaut, sondern nur ein paar winzige, hebräische Buchstaben falsch abgeschrieben, die sich durch einen Vergleich mit dem Chronikbuch korrigieren lassen.

Erstellt am 19. Dezember 2016 um 22:39 Uhr von Xan
Kategorie: Geschichte & Mythologie
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Denk die Wahrheit!


Denk die Wahrheit!
Denk die Wahrheit!

Für die Predigt in einer Freien evangelischen Gemeinde habe ich ein Wallpaper entworfen, das zum Nachdenken über die Wahrheit anregen soll. Welche so genannten "Wahrheiten", die uns im Volksmund und der Werbung erzählt werden, glauben wir? Was sind getarnte Lügen und was ist wirkliche Weisheit?

Schreib' in die Kommentarbox, was deiner Meinung nach in unserer Welt die größte Lüge ist und was die größte Wahrheit!

Erstellt am 17. November 2016 um 17:49 Uhr von Xan
Kategorie: Theologie & Glaube
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Warum war Jesus nicht verheiratet?


Vor einiger Zeit wurde mir diese Frage gestellt. Ich möchte mich an einer Antwort versuchen, jedoch ausdrücklich mit der Bibel als Grundlage.

"Das Abendmahl" von Leonardo da Vinci (1452-1519), Secco in der Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie in Mailand. Die Abbildung zeigt das Original vor der letzten Restaurierung.
"Das Abendmahl" von Leonardo da Vinci (1452-1519), Secco in der Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie in Mailand. Die Abbildung zeigt das Original vor der letzten Restaurierung.

Die biblischen Manuskripte sind die frühesten und zuverlässigsten Dokumente, die wir über das Leben Jesu haben. (Siehe dazu mein Artikel: Ist die Bibel vertrauenswürdig?) Darum werde ich nicht auf viel spätere, apokryphe Manuskripte eingehen, wie z.B. das so genannte Philippus-Evangelium aus den Nag-Hammadi-Schriften (3. Jahrhundert n. Chr.) oder das Maria-Evangelium (ca. 160 n. Chr.). Beide enthalten Verse, aus denen man schließen könnte, dass Jesus ein Verhältnis mit Maria Magdalena hatte. Aber als historische Beweisgrundlage sind sie völlig wertlos (mehr dazu hier).

Auch das im Jahr 2012 bekannt gewordene "Evangelium der Frau Jesu", das eigentlich nur ein winziger Papyrus-Schnipsel ist, hat sich als moderne Fälschung entpuppt, vermutlich aus dem 8. Jahrhundert und mit der Intention, die Stellung der Frau zu bekräftigen. Darin heißt es in einer Zeile "[...] Jesus spricht zu ihnen: Meine Frau [...] sie wird für mich Jünger sein können und [...]". Das Fragment ist davor und danach abgerissen, man weiß also nicht einmal genau, in welchen Kontext die Aussage gehört. (Mehr dazu bei Wikipedia.)

Die biblischen Manuskripte erwähnen mit keinem Wort, dass Jesus verheiratet war. Seine Zeitgenossen waren in ihren Berichten sonst sehr genau, sie erwähnten sogar mehrfach und detailliert Jesu leibliche Geschwister und Maria, seine Mutter (Matthäus 12,46 und 13,55; Lukas 8,19; Johannes 7,1-5; Apostelgeschichte 1,14). Wären seine Jünger davon ausgegangen, dass Maria Magdalena seine Ehefrau war, hätten sie das gewiss erwähnt.

Um so mehr mag es überraschen, dass Jesus laut Bibel sehr wohl eines Tages heiraten wird. Wenn auch nicht so, wie wir uns das vorstellen. (Dazu später mehr.) Es gibt jedenfalls viele Gründe, warum er in seiner Zeit auf Erden gewiss weder Ehefrau noch Kinder hatte. Einer davon ist, dass die biblischen Berichte Jesus nicht als normalen Menschen, sondern als Sohn Gottes beschreiben. Damit stehen sie im krassen Gegensatz zu den späteren apokryphen Schriften, die Jesus all zu menschliche Verhaltensweisen andichten wollen.

Zwar hatte Jesus die Bedürfnisse von Menschen (Essen, Schlaf, Anerkennung, ...), aber er hat bewiesen, dass er der fleischlichen Natur trotzen konnte, als er 40 Tage ohne Nahrung in der Wüste wanderte und vom Satan persönlich auf die Probe gestellt wurde (Lukas 4,1ff). Da konnte er wohl auch sexuellen Bedürfnissen widerstehen.

Es wäre auch verantwortungslos gewesen, zu heiraten. Jesus kam auf die Erde, weil er eine Aufgabe zu erfüllen hatte, nämlich die Sünde der Menschheit zu tragen und am Kreuz zu sterben. Er wusste das von Anfang an (Markus 27,63; Matthäus 8,31). Hätte er sich wirklich von Frau und Kind ablenken lassen sollen, nur um dann im besten Alter zu sterben und eine Witwe zurückzulassen? Jesu Tod hat ja schon seiner Mutter beinahe das Herz gebrochen.

Außerdem hätte Jesus niemals eine ihm geistig ebenbürtige Frau finden können. Der Sohn Gottes hat schon existiert, als die Welt erschaffen wurde (Johannes 8,58), ist also tausende von Jahren älter als jeder Mensch. Schon allein deshalb ist er jedem von uns intellektuell weit überlegen.

Heiraten ist grundsätzlich eine sehr irdische Angelegenheit. Jesus selbst hat gesagt, dass am Tag der Auferstehung, in Gottes neuer Welt, niemand heiraten wird, und dass es auch die Engel im Himmel nicht tun (Matthäus 22,30; Markus 12,25). Vermutlich ist der Bund der Ehe mehr ein Zeichen oder Gleichnis im Diesseits, um gewisse Zusammenhänge des Jenseits zu erklären.

Tatsächlich hat sich Jesus mehrfach als Bräutigam bezeichnet, um den Menschen etwas zu erklären. Auf die Frage, warum seine Jünger nicht fasten, antwortete Jesus: "Können die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, und dann werden sie fasten." (Matthäus 9,15) Damit spielte Jesus auf seinen Tod an.

Da der Gottessohn wie ein Opfertier sterben musste, wurde er häufig als "Lamm Gottes" bezeichnet (Johannes 1,29; Apostelgeschichte 8,32; 1. Petrus 1,19). Glücklicherweise blieb er nicht im Grab, sondern kehrte zurück von den Toten. Eines Tages wird er alle Menschen zu neuem Leben erwecken, und dann wird es ein "Hochzeitsfest" geben. Im Buch der Offenbarung steht geschrieben: "Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht" (Offenbarung 19,7). Jesus ist das Lamm, aber wen wird er heiraten? Dazu lesen wir zwei Kapitel später:

"Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes, zeigen! Und er [d.h. ein Engel] brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. [...] Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, daß sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. [...] Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Greuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes."
– Offenbarung 21,9ff

Am Ende der Welt, wenn Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen wird, kommt also eine neue Stadt Jerusalem aus dem Himmel auf die Erde herab. Dieses neue Jerusalem ist die Braut, die Jesus (bildlich gesprochen) heiraten wird. Die Stadt symbolisiert wohl die gerechten Menschen, die fortan und bis in alle Ewigkeit mit Jesus vereint sein werden, wie in unserer Welt eine Frau mit ihrem Mann vereint ist.

Erstellt am 03. November 2016 um 12:15 Uhr von Xan
Kategorie: Theologie & Glaube
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3D-Technik beweist: Hebräische Bibel seit 2.000 Jahren unverändert


Eine digitale Analyse von Röntgen-Scans hat es Forschern möglich gemacht, eine antike, verkohlte Schriftrolle aus En-Gedi zu "lesen", die zu zerbrechlich ist, um ausgewickelt zu werden. Der Artikel erschien am 22. September 2016 auf der Website der Times of Israel und wurde von mir aus dem englischen übersetzt.

Die virtuell aufgewickelte Schriftrolle von En-Gedi. (C) Israel Antiquities Authority
Die virtuell aufgewickelte Schriftrolle von En-Gedi. (C) Israel Antiquities Authority

JERUSALEM – Der verschmorte Klumpen einer 2.000 Jahre alten Schriftrolle lag seit Jahrzehnten in der Abstellkammer eines israelischen Archäologen, weil sie zu brüchig ist, um geöffnet zu werden. Doch jetzt hat eine neue Darstellungs-Technologie offenbart, was darin geschrieben steht: Der früheste Beweis eines biblischen Textes in seiner standardisierten Form.

Die Wissenschaftler sagen, der Abschnitt aus dem Buch Leviticus ist der erste physische Beweis einer Annahme, die schon lange geglaubt wurde: Dass die Version der hebräischen Bibel, die heute verwendet wird, 2.000 Jahre zurückgeht.

Die Entdeckung, die am Donnerstag in einem Artikel der Zeitschrift Science Advances von Forschern aus Kentucky und Jerusalem angekündigt worden ist, wurde mittels "Virtual Unwrapping" gemacht, der digitalen 3D-Analyse eines Röntgen-Scans. Die Forscher sagen, es ist das erste Mal, dass sie in der Lage sind, den Text einer altertümlichen Schriftrolle zu lesen, ohne sie tatsächlich zu öffnen. "Ihr könnt euch die Freude im Labor nicht vorstellen", sagt Pnina Shor von der Israel Antiquities Authority (IAA), die an der Untersuchung teilnahm.

Die digitale Technologie, die von Google und der US National Science Foundation gespendet wurde, soll als Open Source Software bis zum Ende nächsten Jahres der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Forscher hoffen, die Technologie verwenden zu können, um auch in andere, alte Dokumente zu spickeln, die zu zerbrechlich sind, um geöffnet zu werden, beispielsweise einige der Schriftrollen vom Toten Meer oder Papyrus-Rollen, die im Jahr 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vulkans Vesuv karbonisiert wurden. Die Forscher glauben, dass die Technologie auch in der Forensik, von Geheimdiensten und zur Erhaltung von Antiquitäten eingesetzt werden könnte.

Die biblische Schriftrolle, die bei der Analyse untersucht wurde, ist erstmals im Jahr 1970 von Archäologen in En-Gedi entdeckt worden, dem Ort einer alten, jüdischen Gemeinde in der Nähe des Toten Meeres. Im Toraschrein der historischen Synagoge fanden die Archäologen Klumpen von Schriftrollen-Fragmenten. Die Synagoge wurde in einem altertümlichen Feuer zerstört, welches die Schriftrollen verkohlt hat. Durch das trockene Klima der Gegend blieben sie erhalten, doch wenn sie ein Archäologe berühren würde, würden sie beginnen, auseinanderzufallen. Also wurden die verkohlten Stücke für beinahe ein halbes Jahrhundert eingelagert, während niemand wusste, was darin geschrieben steht.

Dieses undatierte Foto zeigt eine antike, verkohlte Schriftrolle, die vor Jahrhunderten in einem Feuer zerstört wurde. (C) Israel Antiquities Authority
Dieses undatierte Foto zeigt eine antike, verkohlte Schriftrolle, die vor Jahrhunderten in einem Feuer zerstört wurde. (C) Israel Antiquities Authority
Letztes Jahr kam Yosef Porath, der Archäologe, der 1970 in En-Gedi die Ausgrabungen gemacht hat, in ein Labor der Israel Antiquities Authority, in dem die Schriftrollen vom Toten Meer erhalten werden. Bei sich hatte er Boxen mit verkohlten Stücken. Das Labor hatte bereits hochauflösende Abbildungen der Schriftrollen vom Toten Meer erstellt, den frühesten Abschriften biblischer Texte, die je gefunden wurden, und so bat er die Forscher, die verbrannten Rollen zu scannen.

Shor, die das Labor leitet, meinte: "Ich sah ihn an und sagte: 'Sie müssen scherzen'". Sie willigte ein, und einige der verbrannten Rollen wurden mittels Röntgen-basierter, mikro-berechneter Schichtaufnahme gescannt, einer 3D-Variante der Computertomographie, die in Krankenhäusern genutzt wird, um Abbildungen von innenliegenden Körperteilen zu erstellen. Die Bilder wurden anschließend zu William Brent Seales geschickt, einem Forscher der Abteilung Computerwissenschaften der Universität Kentucky. Nur eine der Schriftrollen konnte entziffert werden.

Mit Hilfe der "Virtual Unwrapping" Technologie konnte er und sein Team in mühevoller Kleinarbeit die dreidimensionale Form der Schriftrollen-Schichten erfassen. Dabei nutzten sie ein digitales, dreieckiges Oberflächennetz, um eine digitale Wiedergabe der Teile zu erstellen, in denen sie Text vermuteten. Danach suchten sie Bildpunkte, die Tinte darstellen könnten, die mit einem dichten Material wie Eisen oder Blei geschrieben wurde. Zuletzt verwendeten sie Computermodellierung, um die Schriftrolle virtuell zu glätten und einige Zeilen des darin liegenden Textes lesen zu können.

"Man sah nicht nur Geschriebenes, sondern es war lesbar", sagte Seales. "An diesem Punkt waren wir außer uns vor Freude." Die Forscher sagen, es ist das erste Mal, dass eine biblische Schriftrolle im heiligen Toraschrein einer altertümlichen Synagoge gefunden wurde, in dem sie für Gebete aufbewahrt wurde, und nicht in Wüstenhöhlen wie die Schriftrollen vom Toten Meer.

Die Entdeckung hat für Gelehrte große Bedeutung in Bezug auf das Verständnis der Entwicklung der hebräischen Bibel, sagen die Forscher. In alten Zeiten kursierten viele Versionen der hebräischen Bibel. Die Schriftrollen vom Toten Meer, die bis ins 3. Jahrhundert v. Chr. datiert werden, beinhalten einige Textversionen, die von der heutigen hebräischen Bibel völlig verschieden sind. Forscher gingen davon aus, dass die hebräische Bibel in ihrer standardisierten Form erst vor etwa 2.000 Jahren aufkam, hatten aber nie einen physischen Beweis dafür – bis jetzt, gemäß der Analyse. Bisher wurden die ältesten bekannten Fragmente des modernen Bibeltextes ins 8. Jahrhundert datiert.

Der Text, der in der verkohlten En-Gedi-Rolle entdeckt wurde, ist "zu 100 Prozent identisch" mit der Version des Buches Leviticus, die seit Jahrhunderten verwendet wird, sagt der Experte für die Toten-Meer-Schriftrollen, Emmanuel Tov von der Hebräischen Universität Jerusalem, der an der Untersuchung teilnahm.

"Das ist ziemlich verblüffend für uns", sagte er. "In 2.000 Jahren hat sich dieser Text nicht verändert."

Noam Mizrahi, ein Experte für die Schriftrollen vom Toten Meer von der Universität Tel Aviv, der nicht an der Untersuchung teilnahm, nannte es einen "sehr, sehr schönen Fund". Er sagte, die Bildgebungstechnologie bietet großes Potenzial für weitere Texte ungeöffneter Schriftrollen vom Toten Meer.

"Was das hier zu einer aufregenden Entdeckung macht, ist nicht nur das, was gefunden wurde, sondern die Aussicht auf das, was noch enthüllt werden kann," sagte Mizrahi.


Hier gehts zum Originaltext.

Erstellt am 26. September 2016 um 15:51 Uhr von Xan
Kategorie: Geschichte & Mythologie
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Risen


Das Kino-Plakat zum Film "Risen" von Kevin Reynolds
Das Kino-Plakat zum Film "Risen" von Kevin Reynolds

Das sieht ja viel versprechend aus: Die Kreuzigung von Jesus aus Sicht eines Ungläubigen. Der Film, der am 17. März in die deutschen Kinos kommen soll, handelt vom römischen Zenturio Clavius (Joseph Fiennes), der mit der Hinrichtung Jesu beauftragt wurde und das Grab bewachen sollte. Doch drei Tage später ist der Leichnam verschwunden und Clavius und seine Männer müssen ihn wiederfinden – eine Suche nach Wahrheit.

Erstellt am 29. Januar 2016 um 23:05 Uhr von Xan
Kategorie: Aktuell
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Himmelserfahrung nur erfunden


Himmlische Säulenreihen (c) Chris Brignola, unsplash.com
Himmlische Säulenreihen (c) Chris Brignola, unsplash.com

Die evangelische Nachrichtenagentur Idea berichtet:

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Der christliche Verlag Gerth Medien (Aßlar bei Wetzlar) hat die Auslieferung eines Buches über den angeblichen Aufenthalt eines Jungen bei Jesus Christus im Himmel gestoppt. Der Stoff des zuerst 2010 erschienenen internationalen Bestsellers "Der Junge, der aus dem Himmel zurückkehrte – Eine wahre Geschichte" ist nach Angaben des Titelhelden und Co-Autors Alex Malarkey frei erfunden. Wie Gerth Medien der Evangelischen Nachrichtenagentur idea am 16. Januar auf Anfrage mitteilte, hat man den zuständigen US-amerikanischen Verlag um Stellungnahme gebeten; am 19. Januar werde man über weitere Schritte beraten. Der Verlag Tyndale House (Carol Stream bei Chicago) hat US-Medien bereits mitgeteilt, dass er das Buch und alle damit verbundenen Produkte aus der Herstellung nehme.

"Ich bin nicht im Himmel gewesen"
Das Buch, das Alex’ Vater Kevin mit seinem Sohn verfasst hat, schildert die Folgen eines schweren Autounfalls der beiden im Jahr 2004. Der damals sechsjährige Junge wurde so schwer verletzt, dass er an der Schwelle zum Tod stand und ins Koma fiel. Als er zwei Monate später gelähmt erwachte, behauptete er, dass ihn Engel in den Himmel gebracht hätten. Auch habe er einen Blick in die Pforten der Hölle tun können. Jetzt wandte sich Alex mit einem im Internet veröffentlichten Offenen Brief an alle Verlage, die das Buch verbreiten, sowie an Kunden und Leser. "Ich bin nicht gestorben. Ich bin nicht im Himmel gewesen", so Alex Malarkey. Er habe die Geschichte nur geschrieben, um Aufmerksamkeit zu erregen. Damals habe er die Bibel noch nicht gelesen. Heute wisse er, dass sich Menschen nicht durch Lügengeschichten verführen lassen sollten. Sie sollten nur die Heilige Schrift lesen; das sei genug: "Die Bibel ist die einzige Quelle der Wahrheit." Nur durch Buße und die Vergebung der Sünden durch den Glauben an Jesus Christus könne man in den Himmel kommen – und nicht, indem man ein menschliches Werk lese. Alex Malarkey: "Ich möchte die ganze Welt wissen lassen, dass die Bibel ausreicht." Das sollten die Herausgeber von Büchern über angebliche Himmelserfahrungen bedenken.

Vergebliche Versuche, die Wahrheit zu verbreiten
Nach Angaben der Mutter von Alex, Beth Malarkey, hat ihr Sohn bereits früher versucht, mit der Wahrheit ans Licht zu kommen. Doch als er sich einem Pastor offenbart und ihn darauf hingewiesen habe, dass die Auslieferung des Buches gestoppt werden müsse, habe dieser ihm entgegengehalten, dass viele Leser durch die Lektüre "gesegnet" worden seien. Beth Malarkey hat bereits im vorigen April in einem Internet-Blog vergeblich versucht, die Geschichte richtigzustellen.


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Die Bibel ist in dieser Frage übrigens recht eindeutig:

"Wer ist hinaufgefahren zum Himmel und wieder herab?"
– Sprüche 30,4

"Niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn."
– Johannes 3,13

"Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; ..."
– Prediger 9,5

Erstellt am 21. Januar 2015 um 16:42 Uhr von Xan
Kategorie: Philosophie & Grenzwissen
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