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Der Fluch der Karibik

Die junge, entführte Elizabeth begegnet dem Captain der Black Pearl: Barbossa, einem finsteren Zeitgenossen. Und Sie erfährt von dem Geheimnis, das Barbossa und seine Piratencrew umgibt: Auf einem Goldschatz, den Sie einst geraubt haben, lastet ein fürchterlicher Fluch.
Die Piraten können nicht leben und nicht sterben, haben keine Gefühle, schmecken nichts, fühlen nichts in den Armen einer Geliebten. Und nachts im Mondlicht wird ihr Fluch sichtbar, dann sieht man sie als Skelette, als längst verstorbene Tote herumlaufen.[1] Alle Sehnsüchte der Piraten sind vergebens, bis der Fluch eines Tages aufgehoben ist. Dazu müssen alle 882 totenkopfgeprägten Golddublonen zurückgebracht werden und das Blut eines ganz besonderen Piraten vergossen werden, das Blut des Nachfahren von Stiefelriemen-Bill. Die letzte Dublone auf Ihrer langen Suche hatte Elizabeth in Ihrem Besitz, und die Piraten glauben in Elizabeth die Tochter dieses Piraten vor sich zu haben.

Barbossa erzählt Elizabeth von dem, was ihn im Innersten bewegt, was ihn seit Jahren umtreibt, was ihn über die Weltmeere treibt. Es ist die Sehnsucht zu leben, einen Apfel schmecken zu können, Liebe fühlen zu können, die Arme einer Frau zu spüren ... stattdessen bleibt alles in ihm kalt. All die Schätze, all die Reichtümer nützen nichts, denn das wesentliche fehlt ihm und seiner Mannschaft: Das Leben. Alles nur Kino?

Geht es uns nicht auch genauso, dass wir Dingen hinterherjagen, die uns ein erfüllteres Leben zu versprechen scheinen, und dann kommt die große Ernüchterung. Das was wir im Innersten suchen, ist durch ein schnelles Auto, eine schlossähnliche Hütte und eine scharfe Braut nicht zu erreichen. Auch Karriere, Doktortitel, Ehre und Ansehen können das nicht schenken: Wahres sinnerfülltes Leben.

"Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben."

Die Bibel, Prophet Jesaja, Kapitel 55,2

Ich glaube da ist nicht nur von kulinarischem die Rede! Derjenige, der unseren Lebenshunger sättigen kann und unseren Durst auf Leben stillen kann, spricht zu uns! Warum wollen wir nicht auf Ihn hören, fragt Gott. In der Geschichte der Menschheit hat sich das wohl nie geändert! Aber so leicht ist das nicht. Auch auf uns lastet längst ein Fluch: Der Fluch der Sünde! Das ist es, was uns vom wahren Leben trennt, von Gott trennt. Die Trennung von Gott ist ein bodenloser unüberwindlicher Graben, der uns vom wahren Leben trennt. Für die Piraten gab es eine Chance! Und für uns?

Skelette im Mondschein
Was natürlich einen beträchtlichen Spaß an dem Film ausmacht, ist die Tatsache, dass die Piraten im Mondschein ihr wahres Antlitz zeigen: Skelette. Die Piraten sind eigentlich tot. Zwar bewegen Sie sich, schwingen Säbel und unterhalten sich, aber im Innersten sind Sie leblos. Wenn wir unser Leben einmal durchleuchten ließen, im Lichte Gottes, wie viel Totes käme da zum Vorschein? Wie viel Gottloses und Eigennütziges würde sichtbar im Lichte des Wortes Gottes! Geistlich Tote werden wir in der Bibel genannt, wenn wir von Jesus nicht auferweckt werden. Gerade die Menschen, die scheinbar sprühen vor Leben, die das Leben in vollen Zügen und ausschweifend genießen, von denen heißt es in der Bibel:

"Eine aber, die ausschweifend lebt, ist lebendig tot."

Die Bibel, 1. Brief an Timotheus, Kapitel 5,6

Die meisten Menschen sind tatsächlich geistliche Skelette, nur sieht man das nicht im Mondschein.

882 Golddublonen und das Blut des Sohnes
Aber es gibt eine Chance für die Piraten. Sie müssen die Goldstücke des verfluchten Schatzes in aller Welt zusammensammeln und zurückbringen. Eine schier unmögliche Aufgabe. Und dann bedarf es noch eines Blutopfers. Warum das notwendig ist? Diese Erklärung erspart uns der Film leider! Und jetzt kommt die Gute Nachricht: Auch für uns gibt es eine Erlösung. Dieses Blutopfer, das den Fluch aufhebt und uns neues Leben schenkt, von viel besserer Qualität, dieses Opfer müssen wir nicht mehr bringen. Das wurde bereits vor 2000 Jahren auf Golgatha vergossen. Jesus selbst gab sein Blut am Kreuz für uns, damit wir gerettet werden.

"Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt,..."

Die Bibel, Brief an die Galater, Kapitel 3,13

Die Bibel ist hart: Jesus wurde zum Fluch für uns. Er hat den Fluch für uns ertragen. Niemand kann etwas dazutun. Gott verlangt keine Leistung, keine Wiedergutmachung, keine Vorableistung, dass Du wirklich willens bist, wie das die Aztekengötter im Piratenfilm tun, die den Schatz verflucht haben. Du musst nicht erst alle Deine schlechten Taten wieder gutmachen! Und doch sind die 882 Dublonen auch ein schönes Bild für die Buße, die man tun kann. Das aufrichtige Bedauern für einen Fehltritt und der Versuch einer Wiedergutmachung an den Menschen denen man geschadet hat. Nicht als Bedingung für Vergebung, sondern als Zeichen einer Veränderung. Die Erlösung bekommen wir nur geschenkt, nur aus Gnade!

"In ihm (Jesus) haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade..."

Die Bibel, Brief an die Epheser, Kapitel 1,7

Das ist ganz elementar für unseren Glauben: es wird Dir alles aus Gnade geschenkt. So freiwillig wie sich Will Turner aus Liebe zu Elizabeth als Opfer anbietet, genauso freiwillig gab der Sohn Gottes aus Liebe zu Dir sein Blut. Nur einen Unterschied gibt es zum Piratenfilm: In dem Moment als das Blut vergossen wird, sind alle Piraten vom Fluch erlöst. Alle haben wieder Ihr Leben geschenkt bekommen... automatisch! Damit Du Dein Leben wieder bekommst und frei wirst vom Fluch der Sünde, musst Du das Kreuz Jesu im Herzen annehmen, dann bist Du gerettet. Dein Glaube, und ist er noch so gering, zweifelnd und wackelig, lässt Dich teilhaben an der Erlösung durch Christus.

Und dann gibt es keinen Fluch mehr für Dich. Nicht mehr in der Karibik und auch nicht in Deinem Leben![2]

Verwendete Literatur

[1] "Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl", 2003, Gore Verbinski & Jerry Bruckheimer
[2] Private Website der "Sippe Wagner"


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Barbossa und Jack Sparrow im Film "Fluch der Karibik" von Gore Verbinski
Letztes Update:
» 06.01.2012 um 17:57 Uhr

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