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Letzte Änderung: 4. März 2013 um 12:04 Uhr

Jesus und die Ehebrecherin


100 Peitschenhiebe im Namen Allahs

Wieder einmal wurde ich auf traurige Weise darin bestätigt, der Lehre Jesu zu folgen und die Religionen entschieden abzulehnen.

"Eine 15-Jährige ist auf den Malediven zu 100 Peitschenhieben verurteilt worden, weil sie vorehelichen Sex hatte. Als wäre das nicht genug Leid, ist sie jahrelang von ihrem Stiefvater missbraucht worden. Doch das mildert die Strafe nicht."
– FOCUS Online, 28. Februar 2013

Es hat nicht lange gedauert, die fragwürdige Motivation dieser "Bestrafung" zu finden:

"Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasst euch angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen."
– Koran, Sure 24,2

Ob ein junges Mädchen so etwas wohl überlebt? Sieht so Allahs große Huld und Barmherzigkeit aus? Einem solchen Gott würde ich niemals freiwillig folgen. Der Koran beteuert zwar unablässig die Barmherzigkeit Allahs, aber tatsächlich beschreibt er einen herrischen, willkürlich strafenden Gott, der die Menschen nur als Diener betrachtet und sie mit der Furcht vor der Hölle gefügig macht. (Die gleiche archaische Strategie, die die katholische Kirche mit ihrem Fegefeuer verfolgte.) Vielen Dank, aber darauf kann ich verzichten.

Ich bin so froh, dass Jesus Christus jede religiöse Dogmatik überwunden hat und uns zeigt, wie Gott wirklich ist:

"Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm [Jesus]: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? [...] Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr."
– Evangelium nach Johannes, Kapitel 8,3-11